weather-image

Kosten für Bauarbeiten haben sich leicht erhöht

3.4
3.4
Bildtext einblenden
(Foto: Artes)

Traunstein – Um eine ganze Reihe von Auftragsvergaben ging es in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses. Außerdem befasste sich das Gremium mit der Anschaffung einer neuen Kehrmaschine und der Änderung der Gebührenordnung für das Städtische Schwimmbad.


Wie Oberbürgermeister Christian Kegel in der Sitzung sagte, liege man bei der Kostenberechnung für die Arbeiten an der Klosterkirche leicht über den Planungen. Unter Berücksichtigung der bisherigen Ausschreibungsergebnisse samt den Nachtragsvereinbarungen liege man derzeit bei Kosten in Höhe von 9,31 Millionen Euro. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass rund 610 000 Euro unvorhersehbaren Umständen zuzurechnen sind, zum Beispiel durch belastetes Erdreich, archäologische Grabungen oder Schadstoffe in den Gebäuden, so Kegel weiter. Mit der aktuellen Ausschreibung sind nun insgesamt 30 Gewerke und circa 95 Prozent der Bauwerkskosten vergeben.

Anzeige

Einstimmig vergab der Finanzausschuss folgende Gewerke: Fassadenarbeiten Blech für 386 659 Euro an die Firma Metallbau Fleischer aus Neuhaus, Parkettarbeiten für 130 000 Euro an die Firma Siglreitmaier aus Übersee, Fliesenarbeiten für 28 315 Euro am die Firma Manfred Miller aus Bergen, Baureinigung für 20 938 Euro an die Firma Komplett Gebäudereinigung aus St. Georgen.

Darüber hinaus nahm der Finanzausschuss die Aufhebung der Ausschreibungen der Gewerke »Schlosser/Geländer« und »Malerarbeiten/Innen« wegen überhöhter Preise zur Kenntnis. Außerdem stimmten die Mitglieder des Finanzausschusses einigen Nachträgen zu: Im Gewerk »Zimmerer-Denkmalschutz« belaufen sich die Kosten auf insgesamt rund 44 184 Euro, im Gewerk »Baumeister« auf etwa 37 637 Euro.

Die Kostenberechnung für die Baumaßnahme Kommunales Wohnbauprojekt Haidforst beträgt rund 3,27 Millionen Euro einschließlich dem Grundstückwert von rund 450 000 Euro. Nach der Ausschreibung des ersten Pakets hat sich die Summe leicht verringert auf rund 3,11 Millionen Euro.

Der Finanzausschuss hat die Vergabe folgender Gewerke beschlossen: Die Gerüstarbeiten übernimmt die Firma Peter Amann aus Traunstein zum Preis von 10 135 Euro. Den Zuschlag für die Erdbau- und Entwässerungsarbeiten erhielt die Firma Heinz Kecht aus Siegsdorf für 64 160 Euro. Die Baumeisterarbeiten übernimmt die Firma Franz Maier aus Siegsdorf für 498 249 Euro, die Zimmerarbeiten die Firma Holzbau Wernberger aus Traunstein für 35 383 Euro, die Spenglerarbeiten die Firma Richard Kraft aus Grabenstätt für 65 515 Euro und die Heizungs- und Lüftungsarbeiten die Firma Schupfner aus Traunstein für 203 415 Euro (ohne Wartung).

Den Zuschlag für die Sanitärarbeiten erhielt die Firma Robert Aigner aus Fridolfing für 98 363 Euro, die Elektroarbeiten übernimmt die Firma Elektro Maier aus Kirchweidach für 193 587 Euro und den Aufzug baut die Firma Fritz Pfnür aus Bischofswiesen/Traunstein zum Preis von 39 444 Euro (ohne Wartung).

Wie in der Sitzung weiter informiert wurde, ist der Baubeginn im kommenden Frühjahr geplant. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr.

Schließlich ging es noch um die Auftragsvergaben für die Erweiterung der Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule. Laut Oberbürgermeister Christian Kegel liegt man auch hier leicht über der Kostenberechnung. Der Finanzausschuss sprach sich dafür aus, die Gewerke an folgende Firmen zu vergeben: die Freianlagen an die Firma Kellerer aus Surberg für 164 539 Euro, Pflanzarbeiten an die Firma Sporn aus Grabenstätt für 19 461 Euro, die Schlosserarbeiten an die Firma Funk aus Traunreut für 49 257 Euro, die Fliesenarbeiten an die Firma Manfred Miller aus Bergen für 90 046 Euro, die Malerarbeiten an die Firma Aschenbrenner aus Traunstein für 24 710 Euro, Bodenbeläge (Linoleum) an die Firma Namberger aus Traunstein für 20 677 Euro und Bodenbeläge (Parkett) an die Firma Bachmaier aus Traunstein für 32 233 Euro.

Außerdem stimmte der Finanzausschuss der Anschaffung einer neuen Kehrmaschine zu. Dafür sind im Haushalt 2017 190 000 Euro vorgesehen. Gekauft wird nun eine Johnston-Kehrmaschine, angeboten von der Firma Bormann, zum Preis von 182 070 Euro.

Ohne Diskussion verlief auch die Anpassung der Gebührenordnung für das Städtische Erlebnis-Warmbad. Ab der kommenden Badesaison müssen Besucher 50 Cent mehr für ihren Tageseintritt zahlen. Außerdem gilt der Abendtarif mit einem verbilligten Eintrittspreis erst ab 17 Uhr und nicht wie bisher ab 16 Uhr. Auch die Preise für die Dutzendkarten steigen um fünf Euro an, Erwachsene zahlen somit im kommenden Jahr nicht mehr 35, sondern 40 Euro. Aufgrund der großen Nachfrage nach Saisonschränken wird die Gebühr um 10 Euro auf 30 Euro erhöht. Gleich bleibt der Preis für Saisonkarten. Erst bei der nächsten Anpassung für die Chiemgauer Bäderwelt sollen diese preislich mit angepasst werden.

Nach der Vorberatung im Finanzausschuss trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag um 15 Uhr im Rathaus die endgültige Entscheidung. jar

Italian Trulli