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Kosovaren zurück geschickt

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Schleierfahnder haben am Mittwoch in zwei grenzüberschreitenden Zügen aus Salzburg insgesamt 15 Kosovaren in Gewahrsam genommen. Die erforderlichen Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland hatten sie nicht dabei. Schon bald nach ihrer illegalen Einreise traten sie die Rückfahrt in den Kosovo an.


Die erste Gruppe Kosovaren entdeckten die Bundespolizisten auf Höhe Teisendorf im Fernreisezug, der regelmäßig zwischen Wien und München verkehrt. Für eine zehnköpfige Gruppe bedeutete dies das Ende der Reise. Zwar konnten sich alle mit Identitätskarten ausweisen, Visa oder Aufenthaltsgenehmigungen hatten sie aber nicht. Diese Dokumente hätten sie jedoch gebraucht, da sie eigenen Angaben zufolge in Deutschland leben und arbeiten wollten. Alle zehn Personen wurden in die Dienststelle nach Bad Reichenhall gebracht. Im Bundespolizeirevier stellten die Beamten dann noch fest, dass vier von der vorläufig Festgenommenen bereits in Ungarn einen Asylantrag gestellt hatten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten alle zehn das Land wieder in Richtung Heimat verlassen. Sie wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt.

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Nicht anders erging es fünf kosovarischen Staatsangehörigen, die wenige Stunden zuvor von Schleierfahndern in einem Zug aus Österreich nahe Prien kontrolliert wurden. Diese Männer verfügten ebenfalls nicht über die erforderlichen Papiere für den geplanten, langfristigen Aufenthalt in der Bundesrepublik. Wie sich herausstellte, hatten vier von ihnen schon in Ungarn um Asyl ersucht. Mit einer Strafanzeige im Gepäck mussten sich auch diese Fünf auf den Rückweg machen. fb

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