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Kontinuität in Reit im Winkl

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Josef Heigenhauser (links; mit Wahlvorstand Albert Schnurr) hatte als einer der ersten bereits kurz nach Öffnung des Wahllokals seine Stimme abgegeben. (Foto: Ostermaier)

Reit im Winkl. Auf Kontinuität setzen kann der alte und neue Bürgermeister Josef Heigenhauser im Reit im Winkler Gemeinderat, nachdem 10 der 14 Mitglieder wiedergewählt wurden. Vertreten sind im kommenden Gemeinderat mit den Freien Wählern und der CSU nur noch zwei politische Gruppierungen, sie gewannen jeweils einen Sitz hinzu. Die dritte politische Vereinigung, die Neue Liste, hat sich mittlerweile aufgelöst. Sie hatte mit Wolfgang Hechtl und Rudi Wolfenstetter zwei Vertreter in der jetzigen Amtszeit.


Beide waren für die kommenden sechs Jahre auf der Liste der Freien Wähler angetreten. Nicht mehr dabei sind auch Michael Neumaier (Freie Wähler) und der Ortsvorsitzende der CSU, Martin Wilhelm. Beide hatten ihre Ämter über mehrere Wahlperioden inne und wurden nun völlig überraschend abgewählt, ebenso wie Walter Petersen. Er ist nach einer Amtszeit nicht mehr in den Gemeinderat gewählt worden.

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So sitzen ab dem 1. Mai sechs Vertreter der CSU und acht Mitglieder der Freien Wähler im Gemeinderat. Für die CSU: Matthias Schlechter, Andreas Heigenhauser, Silvia Schmuck, Lorenz Höflinger und neu Sabine Wörnle und Willi Schwarz. Bei den Freien Wählern sind neu vertreten Max Weiß jun., und Alois Hipper. Weitere Räte für die Freien Wähler sind Georg Speicher, Andreas Mühlberger und Lisa Ruh, sie setzen ihr Mandat also über weitere sechs Jahre fort. Komplettieren wird das Gremium schließlich Uschi Grünbacher. Sie war nachgerückt: Josef Heigenhauser war gleichzeitig auch als Gemeinderatskandidat angetreten, tritt als im Amt bestätigter Bürgermeister dieses Amt freilich nicht an.

Mit 53 Prozent war die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2008 um etwa 15 Prozent geringer, dies wurde von Beobachtern damit begründet, dass zwischen den beiden politischen Gruppierungen kaum größere Differenzen spürbar waren und auch der »Wahlkampf« von den Bürgern nur untergeordnet registriert wurde. ost