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Konstruktive Kritik, Ziele und Wünsche der Bürger

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Grabenstätt – Nach dem umfassenden Rechenschaftsbericht von Bürgermeister Georg Schützinger wurden auf der Bürgerversammlung im Gasthof »Fliegl« in Erlstätt zunächst noch zwei schriftliche Eingaben behandelt. Anschließend wandten sich weitere Bürger mit ihren Anliegen an den Rathauschef.


Monika Leiser wünschte sich in Erlstätt eine bessere Beleuchtung am Kreuzungsbereich Traunsteiner Straße/Kreuzbergstraße, weil es dort gerade abends, nachts und frühmorgens gefährlich sei, die Traunsteiner Straße zu überqueren. »Wir werden ein Angebot für eine Straßenbeleuchtung einholen und das Thema im Gemeinderat nachbehandeln«, versprach Schützinger. Der Erlstätter Ortsvereinssprecher und Feuerwehr-Vorstand Herbert Klauser mahnte an, dass auch der Kreuzungsbereich Kreisstraße TS 54/Raiffeisenstraße/Innerlohener Straße aus Sicherheitsgründen besser ausgeleuchtet gehöre. Zudem hoffe er darauf, dass von dort bis zur Turnhalle bald ein ordentlicher Gehweg gebaut werde, den man am Feuerwehrhaus und an der Firma Gienger vorbei optimalerweise zu einem Rundweg ausbauen könnte. Wenn man den Schotterweg westlich der Firma Gienger asphaltieren würde, hätten die Feuerwehrler bei Einsätzen zudem »einen zweiten Weg zum Ausrücken«, so Klauser.

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»Losgelöst vom angestrebten Neubau der Kreisstraße TS 54, samt Kreisverkehr südlich von Erlstätt und dem geplanten Radweglückenschluss könne man solche Baumaßnahmen an der TS 54 nicht betrachten«, gab Schützinger zu bedenken. Was das »Staubfreimachen« des Verbindungsweges westlich der Firma Gienger anbelange, gehe er davon aus, dass »wir das in absehbarer Zeit in trockene Tücher kriegen«.

Sepp König wunderte sich, dass man in Mietenkam bei einer ähnlichen Verkehrsbelastung mit fast 5000 Fahrzeugen täglich eine Fußgängerüberquerung bekommen habe, »und bei uns geht das immer nicht, ich weiß nicht warum«. Karin Neuhauser betonte in ihrer schriftlichen Eingabe, vielen Bürgern sei es wichtig, dass »ihre Belange bei der Sanierung und künftigen Nutzung des alten Erlstätter Schulhauses berücksichtigt werden«. Sie regte noch einmal die Bildung eines Arbeitskreises an. »Wir werden die Bevölkerung mit einbeziehen und ihre Ideen in die weiteren Überlegungen einfließen lassen«, versprach Schützinger und erinnerte an eine Besprechung mit den Vereinen im vergangenen Februar. Bisher sei nur das Erdgeschoß des alten Erlstätter Schulhauses für die pfarrliche Nutzung vorgesehen.

Zweiter Bürgermeister und Erlstätts Kirchenpfleger Robert Muggenhamer dankte der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. »Wir werden auch in Zukunft an einem Strick und vor allem in die gleiche Richtung ziehen und schauen, dass sich was bewegt und was vorangeht«, sagte Schützinger. mmü

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