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Konrad Baur als JU-Kreisvorsitzender bestätigt

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Eine neue Vorstandschaft wählte der Kreisverband Traunstein der Jungen Union mit dem Vorsitzenden Konrad Baur (vordere Reihe Mitte mit Trachtenjacke) an der Spitze. Der Vorstandschaft gehören außerdem an: Markus Gromes, Franziska Liedl, Justus Pfeifer, Hannah Schroll, Hans Siglbauer, Andreas Nolte, Michael Förtsch, Lukas Huber, Luisa Schroll, Stefan Gsinn, Richard Mayer, Thomas Astner, Lukas Niederberger, Stephanie Fischer, Sebastian Hartl und Daniel Hentzschel.

Der Traunsteiner Konrad Baur bleibt Vorsitzender der Jungen Union (JU) im Kreisverband Traunstein.


Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Sailer-Keller wurde er im Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Markus Gromes (Ortsverband Rupertiwinkel), Franziska Liedl (Trostberg), Justus Pfeifer (Ruhpolding) und Hannah Schroll (Traunreut), Als Schatzmeister wurde Hans Siglbauer (Ruhpolding) wiedergewählt. Schriftführer sind Andreas Nolte (Traunstein) und Michael Förtsch (Inzell).

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Zu Besitzern gewählt wurden Lukas Huber (Palling), Luisa Schroll (Traunreut), Stefan Gsinn (Traunreut), Richard Mayer (Trostberg), Thomas Astner (Grabenstätt), Lukas Niederberger (Siegsdorf), Stephanie Fischer (Chieming), Sebastian Hartl (Übersee) und Daniel Hentzschel (Traunstein).

Zum Finanzreferent wurde Florian Kick (Traunstein) bestellt. Ebenso erfolgte die Bestellung von William Nolte und Maximilian Röde (beide Traunstein) zu Geschäftsführern. Als Kassenprüfer wurden Josef Bauer (Siegsdorf) und Josef Mayer junior (Chieming) gewählt.

Größter politischer Jugendverband im Wahlkreis

Die Junge Union sei der größte und am schnellsten wachsende politische Jugendverband im Bundeswahlkreis, so der Kreisvorsitzende Baur. Die JU sei mitgliederstark sowie inhaltlich und von der Präsenz her vorbildlich. Sie beschäftige sich mit vielen Themen auf allen Ebenen. Als Beispiele nannte Baur die Kommunal-, Flüchtlings-, Außen- und Sicherheitspolitik. Die Heimat sei Kern der Politik von JU und CSU. Die Verhältnisse von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland seien mit den heutigen Verhältnissen nicht vergleichbar, aber man könne die Lehre daraus ziehen, die Heimat anderer zu schützen. »Wir brauchen eine Leitkultur, denn kein Mensch kann sich ohne Leitplanken integrieren und orientieren«, machte er deutlich.

Baur sah es als vordringliche Aufgabe der Politik an, die Heimat zu schützen, damit sie lebens- und liebenswert bleibe. Die JU engagiere sich aber auch, wenn es um kleine Themen gehe, zum Beispiel um die Mitbestimmung bei Ortskerngestaltungen, bei Jugendzentren und einiges mehr. Die JU sei vor Ort stark vertreten und werde weiter ausgebaut. Sie werde in den kommenden Monaten ihr Engagement im Bundestagswahlkampf noch einmal erhöhen.

Die Erwartungen an JU und CSU sind hoch

Von der JU und CSU werde nicht Durchschnittliches erwartet, sagte der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Ramsauer. Die Erwartungen seien groß, weshalb sie zu überdurchschnittlichen Leistungen verpflichtet seien. Die politische Kraft und Entschlossenheit sei vorhanden. Die SPD dagegen habe der CSU in der Vergangenheit erhebliche Sorgen bereitet. Sie sei keine Volkspartei mehr, so Ramsauer, weil der linke Flügel abgewandert und der konservative Flügel weggebrochen sei. Volksparteien seien jedoch der Kitt der Gesellschaft, so Ramsauer weiter. Er warnte deshalb davor, dass die Parteienlandschaft wie in anderen Ländern zerbrösle.

JU und CSU hätten sich stets auf ihre traditionellen Stärken besonnen und den Bürgern ihre Grundsätze erklärt. Glaubwürdig sei nicht derjenigen, der seine Segel nach dem Wind richte, sondern der eine klare Orientierung biete. »Das zu tun, was wir sagen, ist unsere Stärke«, so Ramsauer.

Verbesserung der Mitgliederstruktur

Die JU spiele für die Zukunft der CSU und der Politik des Landes eine zentrale Rolle, betonte der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Klaus Steiner. Auch die CSU habe ein demografisches Problem, weil sie zu wenig junge Mitglieder habe. Sie verliere auf der anderen Seite Mitglieder durch die demografische Entwicklung. Die Mitgliederstrukturverbesserung sei daher Chefsache. Mit Blick in die Zukunft meinte Steiner, Bayern stehe hervorragend da. Der Landkreis Traunstein sei eine der besten und erfolgreichsten Wirtschaftsregionen in Europa und in der Welt. Die Grundlage für bessere Chancen im Berufsleben sei das Bildungssystem.

Der JU-Kreisverband Traunstein stehe mitten im Leben und nicht fern ab von sozialen Kontakten, sagte der stellvertretende JU-Landesvorsitzende, Landrat Siegfried Walch. »Der Verband funktioniert«, bekräftigte er und ermunterte ihn, so weiterzumachen.

Nicht regieren lassen, sondern Mitgestalten

Wer sich in der JU oder CSU engagiere, für den sei Politik kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. »Wir wollen uns nicht regieren lassen, sondern mitgestalten«, so Walch. Er sei froh, dass sich die JU in die aktuelle Debatte einmische. So erlebe man eine völlig emotionalisierte Debatte beim Thema Asyl. Wenn jemand aus wirtschaftlichen Gründen zu uns komme, dann müsse auch die Jugend sagen: »So funktioniert das nicht.« Eine Leitkultur müsse für jeden selbstverständlich sein, wenn er in unser Land komme. Bjr

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