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Kommt eine Ampellösung?

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Übersee – Der derzeitige Neubau der Ortsdurchfahrt von Übersee bei Kosten von über zwei Millionen Euro verursacht bei Einheimischen und Gästen massive Verkehrsprobleme. Die Sperrung der Kreisstraße zwischen Autobahn und Moosener Straße zieht sowohl für das Unterland, den Ortsteil nördlich der Autobahn, als auch für Feldwies im Süden und die gesamte Gemeinde starke Beeinträchtigungen nach sich. Karl Kaditzky, CSU, schnitt das Thema gestern im Kreisausschuss an.


Der Ziel- und Quellverkehr werde erheblich eingeschränkt. Die Junge Union Übersee habe letzte Woche eine Ampellösung vorgeschlagen. Landrat Siegfried Walch sicherte zu, sich umgehend persönlich über die Situation zu informieren: »Das schauen wir an. Wenn es vom Bauablauf und von der Organisation her möglich ist, könnte eine Ampel ein Weg sein.«

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Unterstützung kam von Heinz Wallner, Bayernpartei. Ein Chiemseefischer-Kollege im Unterland habe von seinem eingebrochenen Umsatz berichtet. Denn das Unterland ist von allen Überseer Ortsteilen aus derzeit nur über die Autobahn-Anschlussstelle Grabenstätt erreichbar. »Unterlandler« müssen den gleichen Kilometer langen Umweg über die Autobahn fahren, um zum Beispiel in Übersee einkaufen zu können.

In Feldwies befürchten Gewerbetreibende ebenfalls spürbare Nachteile durch die Baustelle, die in drei Bauabschnitten bis August den gesamten Orts- und Durchgangsverkehr behindern wird. kd