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Kommt die Landesgartenschau 2022 doch nach Bad Reichenhall?

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Foto: dpa

Eine Wendung ergab sich Dienstagabend in der Sitzung des Bad Reichenhaller Stadtrats, als der Unternehmer Max Aicher der Stadt angeboten hat, sich mit vier Millionen Euro an den Kosten der Landesgartenschau 2022 zu beteiligen.


Eigentlich hatte man von der Sitzung des Bad Reichenhaller Stadtrats am Dienstag erwartet, dass die Stadt Bad Reichenhall die Bewerbung für die Landesgartenschau 2022 – mitunter aus Kostengründen – zurückziehen wird.

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Dafür eingesetzt hatten sich die Stadträte aus der CSU, Bürgerliste-Die Grünen und der FDP. In ihrem Antrag ziehen sie dafür eine Bewerbung für das Jahr 2016 in Betracht.

Neuen Wind in die Segel brachte der Unternehmer Max Aicher als Miteigentümer der Predigtstuhlbahn GmbH. Wenn sich die Stadt für die Landesgartenschau bewirbt und eine Zusage erhält, dann ist Aichers Unternehmen bereit, sich mit bis zu vier Millionen Euro an den Kosten zu beteiligen – das entspricht der Hälfte aller nötigen Aufwendungen.

Mit dem Vorschlag des Unternehmers stehen die Türen nun wieder offen und der Stadtrat hat für Samstag, den 14. Januar, eine Sondersitzung einberufen, in der endgültig entschieden werden soll, ob sich die Stadt Bad Reichenhall für die Gartenschau 2022 bewerben soll oder nicht.