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Kommt der Bundesminister zu den Rosentagen?

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Zusammen mit einem Prospekt und einer Autogrammkarte sprach die Traunsteiner Rosenkönigin auf dem Berliner Messegelände die Einladung an Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich aus.
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Königliche Küsse: Neben der Traunsteiner Rosenkönigin Julia Artes (rechts) waren unter anderem auch die Bayerische Honigkönigin Franziska Seifert (von links) und die Allgäuer Käsekönigin Andrea Haußmann beim Treffen in Berlin mit dabei.

Kräftig die Werbetrommel für den Chiemgau gerührt hat die Traunsteiner Rosenkönigin am Wochenende auf der Grünen Woche in Berlin. Ein gefragter Interviewpartner war sie unter anderem beim gestrigen Königinnen-Empfang mit Bundeslandwirtschaftsminister Dr. Hans-Peter Friedrich.


60 Majestäten aus ganz Deutschland waren dazu auf das Berliner Messegelände gekommen. »Sie sind wichtige Botschafter der Land- und Ernährungswirtschaft«, lobte Friedrich die Regenten und überreichte an jeden Einzelnen im Rahmen eines Gruppenbildes ein Glas Sekt. »Ich bin sehr dankbar, dass Sie der Vielfalt der Regionen und der landwirtschaftlichen Produkte ein so schönes Gesicht geben.« Neben der Traunsteiner Rosenkönigin waren unter anderem auch die Allgäuer Käsekönigin und die Zwieseler Glasprinzessin mit dabei.

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Bei einem kurzen Treffen mit Landwirtschaftsminister Friedrich übergab ihm Julia Artes ein Prospekt für die Rosentage im Juni und lud ihn dazu ein. Ob dies sein Terminplan zulässt, das wollte der Bundesminister aber gestern noch nicht sagen. Im Anschluss daran hatte nicht nur der Moderator auf der Bühne Fragen an die Traunsteinerin, sondern auch eine Journalistin von der Berliner Zeitung.

Auf der Messe unterwegs war am Wochenende auch Traunsteins Landrat Hermann Steinmaßl, der zugleich Vorsitzender des Verbandes der Forstberechtigten ist. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Maria Stöberl brachte er den Messebesuchern die Almwirtschaft näher. Einen eigenen Stand hatte auch die »Anbietergemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof Rupertiwinkel«. Dort schaute der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner vorbei und staunte unter anderem über die Bauernmalerei von Margarita Gröbner aus Petting.

Nicht vertreten auf der Berline Woche ist heuer der Chiemgauer Tourismusverband. Dieser hätte sich einen Stand mit den Vertretern des Landkreises Rosenheim geteilt, jedoch sagten die Chiemgauer im Herbst ihre Teilnahme ab. Stattdessen wirbt nun der Landkreis Miesbach mit den Rosenheimern. »Wir bedauern, dass die Chiemgauer abgesagt haben, sie hätten thematisch besser zu uns gepasst, als die Vertreter vom Tegernsee«, äußerte sich ein Rosenheimer im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt.

Beim Wettbewerb »Bayerns beste Bio-Produkte 2014« wurden auch zwei Betriebe aus dem Landkreis ausgezeichnet. Eine Auszeichnung in Gold erhielt das Lebenskeimbrot von Bettinas Keimbackstube aus Palling. Bronze gewann die Rindersalami von Chiemgauer Naturfleisch aus Trostberg.