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Kofler: Keine schnelle Lösung

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Die Traunsteiner Bundestagsabgeordnete und entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Bärbel Kofler, fordert angesichts der dramatischen Entwicklungen der Flüchtlingssituation, sich auch mit den Fluchtursachen zu beschäftigen.


»Die Entwicklungszusammenarbeit kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Wir brauchen aber langfristiges Engagement, denn es gibt keine schnellen Lösungen«, so Kofler nach einem Gespräch mit Neven Mimica, dem EU-Kommissar für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, in Brüssel.

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Zur CSU-Resolution sagte sie, ein Ende der Willkommenskultur könne sie so nicht feststellen und halte sie auch für falsch. Sicher sei die Bewältigung der Integration von Flüchtlingen eine große Herausforderung. »Ich weiß, dass wir diese Herausforderung aber in Europa bewältigen können.«

Wichtig sei eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise mit Entschärfung der Krisenherde und Stabilisierung der betroffenen Staaten. Ausdrücklich würdigte sie ehrenamtliche Helfer und auch Mitarbeiter unter anderem von THW, BRK, Malteser-Hilfsdienst, VdK und Bundespolizei, »die beispielsweise in Freilassing großartige Arbeit leisten.« fb