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Max Glaser trat bei der Fernsehsendung »Schlag den Raab an«. Die Zuschauer wählten aber einen anderen Kandidaten aus, der gegen den Moderator antreten durfte. (Screenshot: Brenninger)

Teisendorf. Es war ein aufregendes Wochenende für Max Glaser aus Teisendorf: Der 38-Jährige schaffte es nämlich am Samstag in die Live-Sendung »Schlag den Raab« auf Pro 7. Fünf Kandidaten wollten sich dabei dem Wettkampf mit Stefan Raab stellen – nach der kurzen Vorstellung in einem Film durfte aber nur einer gegen den Moderator antreten.


Die Wahl der Fernsehzuschauer, die per Telefon abstimmten, fiel dabei allerdings nicht auf den Teisendorfer, der bei der Abstimmung auf dem zweiten Platz landete. »Das war natürlich schon äußerst bitter«, sagt Glaser dem Traunsteiner Tagblatt am Telefon. Anish Pulickal durfte dafür gegen Raab ran und gewann nach fünfzehn Spielen die drei Millionen Euro.

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Den Gewinn gönnt Max Glaser seinem Kontrahenten von Herzen. »Wer weiß, was da auf mich zugekommen wäre, wenn ich wirklich gewonnen hätte«, sagt Max Glaser. Auch so nimmt er viel von diesem Wochenende in Köln mit. »Es war eine unglaubliche Erfahrung«, erzählt er. »Ich kann das noch gar nicht in Worte fassen«, fügt der Spenglermeister, der von seinen Brüdern und einem Freund begleitet wurde, hinzu.

Auch im Vorfeld der Sendung war's aufregend. Zunächst musste Glaser einige Castings und Vorentscheidungen überstehen, ehe er überhaupt zur Live-Sendung eingeladen wurde – und auch am Samstag erfuhr er erst zwei Stunden vor Beginn, dass er dabei sein wird. »Man durfte vorher auch überhaupt nichts herausposaunen«, erzählt er.

Hätte Glaser gegen Raab ran dürfen, hätte er sich vor allem bei den sportlichen Wettbewerben große Chancen ausgerechnet. »Raab ist da nicht so überragend«, findet Glaser, der begeisterter Mountainbiker, Eishockeyspieler und Kletterer ist. Ein zweites Mal darf sich der Teisendorfer nicht bewerben. »Das sind leider die Vorschriften«, sagt Max Glaser, der Stefan Raab »als netten Typen« bezeichnet. Dennoch hofft er, dass sich sein Traum von einer kleinen Berghütte in den Berchtesgadener Alpen auch so einmal erfüllen wird. SB