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Kleinere Schäden beheben, bevor sie größer werden

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Die Umkleiden haben die TuS-Fußballer schon auf Vordermann gebracht. Rundherum wurde Pflaster verlegt, das Gebäude wurde neu gestrichen. (Foto: Mix)

Traunreut – Der Turn- und Sportverein (TuS) Traunreut steht heuer finanziell wieder besser da als in den Vorjahren, wie in der Jahreshauptversammlung deutlich wurde, und kann sich somit um wichtige Ausbesserungen an den Sportanlagen kümmern. Heuer wird beispielsweise der Parkplatz an der TuS-Halle erweitert. Mitglied Franz Schützinger hat zudem einige Posten aufgelistet, wo im Moment noch kleinere Schäden zu finden sind, die aber, falls nichts getan wird, schnell größere Ausmaße annehmen könnten.


Die Fußballabteilung und die Handballer haben es in jüngster Vergangenheit gezeigt, was alles geschehen kann, wenn man zusammen anpackt. Das betont auch Franz Schützinger im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt: »Nur gemeinsam geht's, wenn alle Abteilungen mithelfen.« Mit ihm zusammen haben die Fußballer die Umkleide schon mal auf Vordermann gebracht. Die Helfer verlegten rundherum Pflaster, bepflanzten das Umfeld, räumten Unrat auf, verkleideten den Container an der einen Seite, bauten eine Überdachung darüber, sodass Zuschauer bei Spielen auf dem Kunstrasenplatz nun wettergeschützt sitzen können, verpassten dem Ganzen einen neuen Farbanstrich und manches mehr.

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Da Schützinger viele Kontakte hat, konnten die verwendeten Materialien sehr günstig oder gar umsonst beschafft werden. Die Pflastersteine stammen von verschiedenen, teils privaten Spendern. Die Teilüberdachung wurde in einer spektakulären Aktion im obersten Stockwerk des City-Kaufhauses ab- und am Umkleidegebäude wieder aufgebaut. Maler- und sonstige Arbeiten wurden von den Mitgliedern der Fußballabteilung selbst übernommen.

Auf der großen TuS-Sportanlage hat der Traunwalchner aber noch manche weiteren Schwachstellen ausgemacht, die seiner Meinung nach jetzt behoben werden sollten, bevor es schlimmer wird. In der Isolierung der Außenwand der Kadlec-Halle beispielsweise sind mehrere bis zu 40 Zentimeter tiefe Löcher, offenbar von einem Tier geschaffen, etwa einem Specht. Zwei Starenfamilien haben sich dort eingenistet. Bevor die Isolierung durch eindringende Feuchtigkeit größeren Schaden nimmt, sollten diese Löcher nach Schützingers Meinung geschlossen werden: »Das ist keine große Sache und kostet nicht viel.«

Ein weiterer Schwachpunkt ist die Hütte der Bogenschützen, wo das Dach undicht ist und bereits über den Winter darunter abgestellte Holz-Gartenmöbel sowie die Zielscheiben stark gelitten haben. Dachpappschindeln liegen bereits neben der Hütte bereit und sollten laut Schützinger dringend angebracht werden. An der Tennishalle ist die Regenrinne auf einer Seite defekt und müsste ausgewechselt werden.

Was den Traunwalchner zudem stört, sind auf dem Gelände liegender Unrat, der entsorgt werden sollte, Graffitischmierereien an der Rückseite der TuS-Halle und die wuchernde Hecke zur Jahnstraße hin, die dringend geschnitten gehörte. »In Eigenleistung könnte man viele der Arbeiten erledigen und somit viel Geld sparen«, ist sich Schützinger sicher und hofft auf die Unterstützung der übrigen TuS-Mitglieder bei der Verschönerung ihrer Sportanlagen. mix