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Klaus Wilm folgt Rupert Wörndl nach

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Als neuer Abteilungsleiter Forsten wurde Forstoberrat Klaus Wilm (links) von Behördenchef Alfons Leitenbacher (Mitte) in seine Aufgaben eingewiesen. Er übernimmt die Stelle von Forstdirektor Rupert Wörndl.

Traunstein. Forstoberrat Klaus Wilm hat seinen Dienst als Abteilungsleiter im Bereich Forsten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Traunstein angetreten. Er tritt damit die Nachfolge von Forstdirektor Rupert Wörndl an, der bereits vor einem knappen Jahr in die Freistellungsphase der Altersteilzeit eingetreten ist. Besonders erfreut zeigte sich daher Behördenchef Alfons Leitenbacher darüber, dass nach den vielen Monaten mit verschiedenen Vertretungshilfen nunmehr endlich diese wichtige Stelle wieder dauerhaft besetzt ist.


Der gebürtige Unterfranke Wilm ist in einem Forsthaus aufgewachsen und hat einen Großteil seiner Jugend in Oberbayern verbracht. Nach dem Studium der Forstwissenschaften in München war er sechs Jahre lang mit der mittelfristigen Forstbetriebsplanung in Unterfranken betraut, ehe er Stellvertretender Forstamtsleiter in Bad Kissingen und später in Hammelburg war. Seit der Forstreform im Jahr 2005 bekleidete Klaus Wilm die Funktion eines Abteilungsleiters am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Neustadt an der Saale. Er kümmerte sich dort schwerpunktmäßig um die Betriebsleitung im umfangreichen Kommunalwald und war daneben unter anderem Berater für den Naturpark und das Biosphärenreservat Rhön, Berater für Holzenergiefragen sowie Einsatzleiter für die Forstwirtschaftsmeister. Mit seiner Bewerbung nach Traunstein möchte sich der 58-jährige Wilm nach eigenen Worten nochmals einer neuen Herausforderung stellen. Wilm wird für die Forstreviere im Landkreis Traunstein, das Bergwalderlebniszentrum Ruhpolding sowie federführend für den Vollzug des Waldgesetzes, den Körperschaftswald und die Aus- und Fortbildung der Waldbesitzer zuständig sein.

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Behördenchef Leitenbacher dankte bei dieser Gelegenheit nochmals Rupert Wörndl für sein langjähriges Engagement zum Wohle des Waldes und der hiesigen Waldbesitzer. Nach den ersten Berufsjahren als Arbeitslehrer in Buchenbühl bei Nürnberg und in der Waldarbeitsschule Laubau wurde der gebürtige Frasdorfer jeweils einige Jahre am Forstministerium, als Stellvertretender Forstamtsleiter am Forstamt Mittenwald und als Sachgebietsleiter an der damaligen Oberforstdirektion eingesetzt, ehe er im Jahr 2000 zum Leiter des Forstamtes Traunstein bestellt wurde.

Mit der Umstrukturierung im Zuge der Forstreform im Jahr 2005 wurden Rupert Wörndl zunächst die Leitung einer Forst-Abteilung am neuen AELF Traunstein und ab 2009 die Leitung des Bereichs Forsten insgesamt übertragen. »Auf der Basis seiner christlich-humanistischen Grundhaltung und seiner großen Liebe zu Heimat, Wald und Alm hat Rupert Wörndl seine verantwortungsvollen Aufgaben mit großem Einsatz, zielstrebig, klar strukturiert, aber gleichzeitig auch wohlüberlegt angegangen«, so Leitenbacher.