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Klaus Ritter fordert Bürgermeister Franz Parzinger

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Traunreut. In der Stadt Traunreut wird es am 30. März eine Stichwahl zwischen dem amtierenden Bürgermeister Franz Parzinger (CSU) und seinem Herausforderer Klaus Ritter von den Freien Wählern geben. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erreichte Parzinger 38,23 Stimmen und Klaus Ritter 25,71 Prozent.


Johannes Danner von der Bürgerliste brachte es auf 19,26 Prozent, Ernst Ziegler von der SPD auf 11,41 Prozent und für Martin Czepan von den Grünen stimmten 5,39 Prozent der Traunreuter. Die Wahlbeteiligung lag bei bescheidenen 42 Prozent und damit weit unter dem Landkreisdurchschnitt. Rund 20 Prozent der Traunreuter hatten sich für eine Briefwahl entschieden.

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Nach der Schließung der 28 Wahllokale und zehn Briefwahlbezirke wurden die Stimmen in den Wahllokalen ausgezählt und anschließend in der Wahlzentrale im Rathaus erfasst. Zwei Stockwerke höher hatte sich unterdessen der große Sitzungssaal gefüllt, in dem der Stand der Stimmenauszählung an Bildschirmen mitverfolgt werden konnte.

Zunächst wurden die Stimmen der Bürgermeisterwahl ausgezählt, anschließend die Landrat-, Stadtrat- und Kreistagsstimmen.

Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl stand bereits gegen 19.45 Uhr fest. Bürgermeister Franz Parzinger sprach von einem realistischen Ergebnis.

»Bei fünf Kandidaten war von einer Stichwahl auszugehen«, sagte er dem Traunsteiner Tagblatt. Die CSU werde jetzt in aller Ruhe das Ergebnis analysieren und in den kommenden zwei Wochen bis zur Stichwahl weiterhin versuchen, Überzeugungsarbeit zu leisten. Sehr zufrieden mit seinem guten Abschneiden zeigte sich Klaus Ritter: »Ich bin überglücklich über das Ergebnis.« Dieses habe gezeigt, dass die Traunreuter eine andere Politik wünschen, nämlich mehr Bürgernähe.

Über die Ergebnisse der Stadtratswahl informieren wir Sie in unserer morgigen Ausgabe. ga