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»Kirche im Dorf lassen«

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Petting. Man wolle »die Kirche im Dorf lassen«, sagte Zweiter Bürgermeister Ludwig Prechtl bei Wahlveranstaltungen der Freien Wählergruppe Petting (FWP) im Bräustüberl in Schönram beziehungsweise im Gasthaus Riedler in Petting. Darum sei auf der Vorderseite der Wahlbroschüre auch die Pettinger Kirche abgebildet. Prechtl betonte, die FWP wolle die Interessen der Bürger mit Vernunft vertreten. So sollten einerseits Projekte nicht gebremst, aber andererseits dabei mit rechtem Augenmaß gehandelt werden.


Prechtl, der auf Listenplatz eins geführt ist, betonte auch, dass sich die Freie Wählergruppe Petting klar von der landesweit bekannten Partei Freie Wähler distanzieren möchte. Die eigene Gruppierung sei parteilos. Im Anschluss stellten sich die 14 Kandidaten der Gruppierung mit ihren Schwerpunkten für die Gemeinderatsarbeit vor. Dabei ging es unter anderem um die Unterstützung der bäuerlichen Interessen, erschwingliches Bauland für Einheimische, die Förderung der Kinder und Jugendlichen, die Unterstützung der gemeindlichen Nahversorgung und den Erhalt beziehungsweise den Ausbau des Radwege- und Wandernetzes. Auch die Förderung des Gewerbes, der Vereine und der Kultur sowie die Stärkung des Fremdenverkehrs und eine vernünftige Finanzpolitik sind Themen, die die FWP in ihrer politischen Arbeit behandeln will.

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Prechtl strich abschließend nochmals klar heraus, dass die Gemeinde wieder zusammenfinden müsse, um in den nächsten sechs Jahren erfolgreich und ertragsbringend arbeiten zu können.

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