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Kindersicherheitsolympiade: Finale in Waging

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Waging am See. Waging ist kommendes Jahr Gastgeber für das Landesfinale der Kindersicherheitsolympiade, der »Safety Tour 2014«. Der Gemeinderat erklärte sich in seiner jüngsten Sitzung dazu bereit, das Gelände und Helfer zur Verfügung zu stellen, außerdem einen Beitrag von 5000 Euro zu leisten.


Veranstalter dieser grenzüberschreitenden Euregio-Aktion ist der Salzburger Zivilschutzverband. Beim Landesfinale am 3. Juni 2014, von 8 bis 13 Uhr, in Waging treffen sich somit die Sieger der Bezirksfinale, von denen eines in Palling stattfindet. Dazu werden um die 500 Kinder erwartet: die Klassen, die nach den Vorbewerben an 110 Schulen im Salzburger Land und den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein am besten abgeschnitten haben. In jedem Fall mit dabei sein werden die Waginger Viertklässler, die in ihrem Heimatort gesetzt sind. Zur Unterstützung sind bis zu 100 Betreuer erforderlich.

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Spielerisches Verhaltenstraining

Wie Geschäftsleiter Franz Röckenwagner in der Gemeinderatssitzung erklärte, soll über diese Kinderolympiade die Wahrnehmung der Kinder für Gefahrensituationen geschärft werden. Das werde in spielerischem Verhaltenstraining geübt. Zudem können dabei die verschiedenen Hilfs- und Einsatzorganisationen für sich werben. Und nicht zuletzt sei diese Veranstaltung eine Möglichkeit, dass die Nachbarn dies- und jenseits der Grenzen einander besser kennenlernen.

Für die Gemeinde bedeutet die Ausrichtung des Landesfinales, dass ein geeigneter Platz zur Verfügung gestellt werden muss, aller Voraussicht nach der Sportplatz. Die Mitwirkung der lokalen Einsatzorganisationen ist erwünscht und auch die Verpflegung soll am Ort organisiert werden; hier soll sich die Gemeinde als Vermittler betätigen. Zudem würden etwa drei Mann vom Bauhof gebraucht, dazu noch einige Personen für Versorgung und Betreuung. Gestellt werden muss auch ein Raum für die Organisation. Insgesamt solle, wie es hieß, die Gemeinde begleitend bei der Veranstaltung mit dabei sein.

Dritter Bürgermeister Christian Reiter, der in seiner Zeit als Geschäftsleiter der Stadt Trostberg dort ein Bezirksfinale mit organisiert hat, sprach von der Veranstaltung als einer »tollen Sache«, die sehr kindgerecht sei. »Die lassen sich wirklich was einfallen«, meinte er, mit Einzug, Fahnen und Hymnen. Das sei ein »echtes Erlebnis für die Kinder, die strahlen und hellauf begeistert sind«. Allerdings dürfe man die Organisation nicht unterschätzen, Gemeindeverwaltung und Bauhof seien an diesem Tag gut eingespannt. Es bleibe aber überschaubar.

Wie Röckenwagner weiter ausführte, gebe es an diesem Tag für die Kinder einiges zu sehen und zu erleben. Ein Rettungshubschrauber werde da sein, Hundestaffeln kämen, Soldaten des Bundesheeres seien mit dabei. Zudem gebe es interessante Spiele: die Schnellraterunde, das Sicheres-Radfahren-Notrufnummernspiel, den Löschwettbewerb und das Gefahrstoff-Würfel-Spiel. he