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Kinderkrippen-Neubau liegt im Zeitrahmen

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Übersee – Einen Zwischenbericht über den Baufortschritt an der zweiten Kinderkrippe in Übersee hat Architekt und Bauherr Heinz Fritsche aus Teisendorf, Bürgermeister Marc Nitschke und einige Gemeinderäte an der Baustelle gegeben. Fritsche betonte, dass man im Zeit- und Kostenrahmen sei. Am 7. Januar 2015 soll der Betrieb – wie geplant – beginnen.


Noch kann man es sich kaum vorstellen, dass in dem neuen Anbau an den gemeindlichen Kindergarten im Zellerpark schon in wenigen Wochen das Leben toben wird. Der Bau ist äußerlich zwar fast fertig, aber innen herrscht noch Baustellen-Atmosphäre. Erkennbar ist bisher nur die Raumaufteilung für die geplanten zwei Krippengruppen.

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Auf einer Grundfläche von knapp 480 Quadratmeter sind zwei Gruppenräume von jeweils 40 Quadratmeter mit eigenen Wickel-, Wasch- und Sanitärräumen sowie eine Küche mit Abstellraum, ein Personal- und ein Kinderwagenraum vorgesehen. Durch die besondere Bauweise ergibt sich zudem ein 84 Quadratmeter großer, geschützter Innenhof, der zum Bobbycar-Fahren gepflastert werden soll.

Die Beheizung erfolgt durch eine gemeinsame Pellets-Heizungsanlage zusammen mit dem bestehenden Kindergarten. Die Entlüftung ist dezentral geregelt und die Decke schallgedämmt.

Anfangen werde man nach den Worten von Bürgermeister Nitschke erst mit einer Gruppe, die bereits ausgebucht ist. Generell sei man in Sachen Kinderbetreuung in Übersee gut aufgestellt. In jüngster Zeit habe man neben dem bestehenden Gemeindekindergarten im Zellerpark für zwei Gruppen, den katholischen Kindergarten St. Irmengard für drei Gruppen neu gebaut und die Kinderkrippe Sankt Nikolaus für zwei Gruppen geschaffen.

Die Außenanlagen für die neue Krippe werden erst im Jahr 2016 fertig. Wie Zweiter Bürgermeister Ludwig Ertl informierte, gehören ein eigener Spielplatz für die Krippe sowie 13 Parkplätze zum Krippenbereich. Fest steht auch bereits, dass der kleine Teich in Richtung Straße entfernt wird – aus Sicherheitsgründen und um das Gelände auszuweiten. bvd