weather-image
23°

Kinderkrippe kommt gut an

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Bürgermeister Josef Heigenhauser (von links) und Ortspfarrer Johann Spiolek besuchten die neue Kinderkrippe – ganz zur Freude der beiden Erzieherinnen Irmgard Mehnert und Carmen Hass sowie den Kindern Ben, Magdalena, Ludwig und Hannes. (Foto: Ostermaier)

Reit im Winkl. Mehrere Räume im Kindergarten an der Schwimmbadstraße wurden in den vergangenen Monaten umgebaut. Dort wurde nun eine Kinderkrippe eröffnet, die bereits von zehn Kindern besucht wird. Die neue Einrichtung wurde von Ortspfarrer Johann Spiolek und Bürgermeister Josef Heigenhauser angeschaut.


Laut einer Vorumfrage war der Bedarf in Reit im Winkl zunächst bei lediglich sieben Kleinkindern, damals existierte die Kinderkrippe noch gar nicht. Mit Hilfe der Umfrage wollte man vor Ort eine Entscheidungshilfe dafür gewinnen, wie die Kita denn dimensioniert werden sollte. Die Einrichtung ist nötig geworden, da laut eines Bundesgesetzes seit dem 1. August diesen Jahres auch für Kinder ab einem Alter von einem Jahr von Kommunen Betreuungsplätze geschaffen werden müssen.

Anzeige

Um dieser gesetzlichen Bestimmung also zu genügen, wurden nun die Räume im Kindergarten an der Schwimmbadstraße umgebaut. Ein eigener Eingang und eigene sanitäre Anlagen entstanden, ein separater Gartenanteil wird derzeit noch hergerichtet, sogar Schlafmöglichkeiten in einem eigenen Raum sind vorhanden. Rund 150 000 Euro kostete dieser Umbau. Die katholische Kirche, genauer die Kirchenstiftung, ist Eigentümerin und Trägerin des Kindergartens, die Gemeinde finanziert dessen laufende Kosten zu einem erheblichen Anteil.

Ortspfarrer Johann Spiolek und Bürgermeister Josef Heigenhauser schauten nun in der neuen Einrichtung vorbei. Beide Gäste zeigten sich nach ihrem Besuch voll des Lobes: Die Räume seien hell und freundlich geworden, dort herrsche ein »sehr angenehmes, wohnliches Klima«, betonte Bürgermeister Heigenhauser. Dass diese Kita von den Eltern mehr als nach der damaligen Umfrage erwartet angenommen wird, zeigt sich darin, dass derzeit bereits zehn Kinder diese neue Einrichtung besuchen, »Anfang 2014 kommen noch zwei dazu«, informierte die Leiterin des Kindergartens, Gerti Petersen, weswegen die Kapazität dann schon fast wieder ausgeschöpft sei.

Bis dahin soll die Kita dann ganz fertig sein, derzeit fehlen immer noch verschiedene Einrichtungsgegenstände. Besser sieht es dagegen in der Spielzeugkiste aus, nicht zuletzt deshalb, weil Bürgermeister und Pfarrer als Geschenk zwei Puppen für die ersten Kita-Kleinkinder mitbrachten. ost