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Kindergarten-Neubau nimmt erste Hürden

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Foto: dpa/Symbolbild

Wonneberg – Die planungsrechtlichen Grundlagen für den Neubau des gemeindlichen Kindergartens in St. Leonhard sind geschaffen:


In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Gemeinderat Wonneberg der Änderung des Flächennutzungsplans sowie der Aufstellung eines Bebauungsplans zu. Im aktuellen Flächennutzungsplan ist der geplante Baubereich im Süden des Schulgebäudes noch als Grünfläche mit der Zweckbestimmung »Sportanlage« dargestellt.

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»Aus diesem Grund sollte der Neubaubereich einschließlich Parkplätzen und Erschließungsflächen in eine 'Fläche für den Gemeindebedarf Schule/Kindergarten' umgewidmet werden«, sagte Bürgermeister Martin Fenninger. Die Gemeinderäte hatten keinerlei Einwände, sodass jetzt dem nächsten Schritt – der dreiwöchigen öffentlichen Auslegung des Plans – nichts mehr entgegensteht.

Mindestens drei Wochen öffentlich im Waginger Rathaus ausgelegt wird auch der dazugehörige Bebauungsplan »St. Leonhard-Südost I«. Hier besteht allerdings noch Klärungsbedarf hinsichtlich des Grünordnungsplans und der Versickerung des Niederschlagswassers.

Den Ratsmitgliedern erschien die Vorgabe, nach jedem vierten Parkplatz einen Baum zu pflanzen, als zu reichlich. Dadurch ginge dringend benötigte Parkfläche verloren, hieß es. Auch die Auflage, das Oberflächenwasser auf dem Grundstück versickern zu lassen, lasse sich aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht erfüllen. »Wir können das Wasser nicht über den Spielplatz laufen lassen«, gab Fenninger zu bedenken. Deshalb will die Gemeinde das Oberflächenwasser in einen Graben leiten und einen zusätzlichen Rückhalt schaffen.

Eine Entscheidung scheint sich auch im Streit um den nicht genehmigten Garagenbau mit Werkstatt in Voitswinkl abzuzeichnen (wir berichteten). Wie Fenninger bekannt gab, habe zu dem Thema ein »Klärungsgespräch« in der Unteren Bauaufsichtsbehörde im Landratsamt stattgefunden. »Die Gemeinde schickt nun sämtliche Planunterlagen an die Aufsichtsbehörde. Dort wird man die Angelegenheit eingehend auf ihre rechtliche Zulässigkeit überprüfen«, informierte Fenninger.

Sollte sich herausstellen, dass der Bau genehmigungsfähig ist, muss der Bauantrag erneut dem Gemeinderat vorgelegt werden. »Aber generell kann dem Anbau einer Garage mit Werkstatt im Außenbereich nur zugestimmt werden, wenn es einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dient«, erinnerte er. Der Gemeinderat nahm die Erläuterungen des Bürgermeisters ohne Einwände zur Kenntnis. mia