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Kindergartenkinder sind in der Schule untergebracht

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Pfarrer Quirin Strobl segnete den neuen Raum für den Kindergarten St. Michael. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Im Kindergarten St. Michael in Inzell geht der Platz aus. Eine Gruppe musste darum jetzt in die Grund- und Mittelschule umziehen. Der neue Raum im Untergeschoß wurde nun vom Inzeller Pfarrer Quirin Strobl eingeweiht.


Mit einer Feierstunde im Turnsaal des Kindergartens hatte der besondere Tag begonnen. Zur Eröffnung sangen alle Kinder das Lied »Gottes Liebe ist wunderbar«. In seiner Begrüßung sagte Pfarrer Strobl, dass auch Gott die Kinder lieb hat. »Beim Gottesdienst ist er unter uns und auch sonst werden wir von ihm beschützt«, sagte der Seelsorger. Er erteilte den Kindern den kirchlichen Segen für das kommende Kindergartenjahr. Die Kindergärtnerinnen trugen Fürbitten vor.

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Danach machte sich die »Schlawuzi«-Gruppe von Gabi Dießbacher und Michaela Sodekamp mit den geladenen Gästen auf zum neuen Raum im Untergeschoß der Grund- und Mittelschule. Pfarrer Strobl segnete die neue Unterkunft und dankte der Gemeinde, mit deren Unterstützung diese »Aufenthaltsmöglichkeit« erst geschaffen werden konnte. »Alles soll gut gehen und den Kindern gefallen«, sagte der Geistliche.

Der Dank von Bürgermeister Hans Egger richtete sich an das Kindergarten-Team, das mit viel Einfühlungsvermögen alles schön gestaltet hat. »Es ist wichtig, dass alle Kinder einen angemessenen Platz haben.« Das frühere Klassenzimmer in der Musikschule sei nicht weit weg vom Kindergarten und habe sich deshalb angeboten. Der Rathauschef lobte außerdem die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt; alle notwendigen Genehmigungen seien problemlos erteilt worden, sodass sich das Projekt »Neuer Kindergartenraum« zeitnah umsetzen habe lassen.

Weil die beiden Kindergärtnerinnen Gabi Dießbacher und Michaela Sodekamp den großen, hellen Raum liebevoll hergerichtet haben, kam er auch bei den Kindergartenkindern gut an. »Do hearend is vui toller«, sagte ein Bub – und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. Damit die Nähe zu den übrigen Kindergartenkindern nicht verloren geht, wird die »Schlawuzi«-Gruppe ihre Pausen wie alle anderen im Garten am Kindergarten abhalten. hw