weather-image
28°

Kindergartengebühren steigen

0.0
0.0

Surberg. Der Gemeinderat beschloss einstimmig höhere Gebühren für die Kindertageseinrichtungen. Bürgermeister Josef Wimmer wies auf die Steigerung bei den Personalausgaben in den vergangenen zwei Jahren um etwa fünf Prozent hin. »Um das Defizit in der Kindertageseinrichtung nicht noch weiter ansteigen zu lassen, schlägt die Verwaltung eine maßvolle Anpassung der Kindergartengebühren vor«, sagte Wimmer.


Den Zwei-Jahres-Rhythmus beibehalten

Anzeige

Nur einen Teil der gestiegenen Ausgaben werde man über die höheren Gebühren einnehmen. Im Durchschnitt sollen die Gebühren ab dem Kindergartenjahr 2014/15 um 4,4 Prozent angehoben werden und auch für das folgende Jahr gelten, um den Zwei-Jahres-Rhythmus beizubehalten.

Schließlich stimmte das Gremium über die Stellungnahme der Gemeinde Surberg zum ÖPNV-Gesamtkonzept des Landkreises ab. In dem Beschluss wurde deutliche Kritik geübt. Es heißt nämlich, bedauerlicherweise müsse festgestellt werden, dass sich aufgrund des vorliegenden Konzeptes das ÖPNV-Angebot für Surberg in keinster Weise verbessere.

»Aufgrund des derzeit bestehenden Angebots gibt es für die Surberger Bürger nur wenig Nutzungsmöglichkeiten des ÖPNV, zum Beispiel für Fahrten zur Arbeit, zum Einkauf oder für Arztbesuche«, stellte Wimmer dazu fest. Trotz der im Schreiben des Landratsamtes dargelegten Kernaussagen und Maßnahmenschwerpunkte, insbesondere beim freigestellten Schülerverkehr, sei ein Umsetzen dieser Planung für die Gemeinde Surberg nicht ersichtlich, so der Bürgermeister weiter.

Die örtliche Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2012 hat keine Beanstandungen ergeben. Dies berichtete der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Zweiter Bürgermeister Manfred Schallinger, in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Ausschuss schlug dem Gemeinderat deshalb vor, die Jahresrechnung 2012 festzustellen und die Entlastung zu erteilen. Dies geschah einstimmig.

Erfreulich hohe Zuführung zum Vermögenshaushalt

Bürgermeister Josef Wimmer gab anschließend das Ergebnis der Jahresrechnung 2013 bekannt. Der Haushalt lag bei knapp 6,8 Millionen Euro, davon rund 4,2 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt. Erfreulich bezeichnete Wimmer die hohe Zuführung zum Vermögenshaushalt von 653 000 Euro. Allerdings mussten der allgemeinen Rücklage fast 590 000 Euro entnommen werden. Da 1,2 Millionen Euro, einschließlich einer Zwischenfinanzierung von 1,05 Millionen Euro aus 2012 getilgt werden konnten, sank der Schuldenstand von 3 Millionen Euro auf 1,8 Millionen. Der Gemeinderat nahm die Jahresrechnung 2013 lediglich zur Kenntnis. Bjr