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Kindergarten feierte 25-jähriges Bestehen

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Bürgermeister Hans Pertl informierte über die Ausbaupläne für den Kindergarten, der sein 25-jähriges Bestehen feierte. (Foto: T. Eder)

Staudach-Egerndach – Als vor mehr als 25 Jahren im Gemeinderat über einen eigenen Kindergarten beraten wurde, sei man sich über die Notwendigkeit nicht einig gewesen, erinnerte sich Bürgermeister Hans Pertl.


Nun feierte die einst als Provisorium gedachte Einrichtung 25-jähriges Bestehen. Mit einem großen Fest wurde das Jubiläum im Vereinsstadel gefeiert. Hauptakteure waren natürlich die Kinder des eingruppigen Kindergartens. Sie sangen und tanzten zur Freude der vielen Gäste. Sandra Lederer, Leiterin des Kindergartens, hob die Geschichte der Einrichtung hervor. Vor 25 Jahren reichten im Marquartsteiner Kindergarten die Plätze nicht mehr. So entstand die Idee, im ehemaligen Turnraum der Grundschule einen provisorischen Kindergarten für eine Gruppe zu installieren. Träger wurde die Kirche. Aus der Übergangslösung sei eine feste Einrichtung geworden, betonte Lederer, die seit 2009 den Kindergarten führt.

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Besonders geehrt wurde Irmi Buckl, die seit der ersten Stunde im Kindergarten beschäftigt ist. Seit 2012 arbeitet zudem Doris Bauer mit. Der Kindergarten sei, so Lederer, aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. Pfarrer Andreas Horn betonte, das Schöne an einem Kindergartengeburtstag sei, dass diese »Zukunftswerkstatt« immer jung bleibe. Er dankte dem Personal für die Arbeit für die Zukunft, die sich immer auszahle.

»Ein Provisorium hält angeblich am längsten«, betonte Bürgermeister Hans Pertl. Er erinnerte sich, wie einst kontrovers im Gemeinderat über einen eigenen Kindergarten diskutiert wurde und sich die Frage stellte, ob er überhaupt auf Dauer gebraucht werde. Doch die Zeiten, in denen der Vater das Geld verdiente und die Mutter die Betreuung der Kinder übernahm, seien vorbei. Kleine Änderungen am Kindergarten gab es bereits. Der größte Umbau stehe nun bevor, so Pertl. Die Fenster werden entfernt und stattdessen große Türen eingebaut. Der Hügel entfernt und der Kindergarten so auf das Niveau des Vereinsstadels gebracht. Damit habe das Kellerdasein ein Ende, betonte Pertl.

Nach dem offiziellen Teil mit Liedern der Kinder und einigen Tänzen der Trachtenkinder, ging es gemütlich mit Kaffee und Kuchen, organisiert von den Eltern, und einem Kinderprogramm weiter. Die Kinder durften sich lustig schminken lassen oder im großen Sandkasten nach Muggelsteinen suchen. Der Imkerverein beteiligte sich am Fest und säte in Blumentöpfen Blumensamen mit den Kindern aus. Nun können die Kinder das Wachsen ihrer kleinen Wiese beobachten. Für Spaß sorgte zudem die große Hüpfburg. tb