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Kinder machten aus Müll Kunstwerke

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Roboter aus alten Tetra-Paks, Joghurtbechern und anderen Kunststoffen erschufen die Zweitklässler. (Foto: Caruso)

Kirchanschöring. Das Thema »Kunst mit Müll«, dem sich die dritte Salzach-Biennale in Kirchanschöring widmete, griffen auch Schüler der Grundschule Kirchanschöring, der Sonderschule für körperbehinderte Kinder in Salzburg und der Schwerpunkthauptschule in Oberndorf auf. Im Kunstunterricht durften sie selbst Hand anlegen und unter Anwendung verschiedener Techniken Kunstwerke kreieren. Dafür standen ihnen von der Blechbüchse bis zum Eierkarton die unterschiedlichsten Abfallprodukte zur Verfügung.


Der Organisatorin der Kunstausstellung, Adler A. F., war es ein Anliegen, die Kinder mit an Bord zu holen. Und es zahlte sich aus: Die vielen Besucher der Biennale zeigten sich beeindruckt von den kreativen Schülerarbeiten.

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Mit leeren Konservendosen beschäftigten sich unter anderem die Schüler der Kombi- sowie der Partnerklasse aus Kirchanschöring. Sie zauberten aus ihnen kleine Figuren wie Tiere und Flieger. Die Erstklässler funktionierten unter anderem Eierkartons zu Schildkröten um.

Die Klassen 3 b und 4 a verwandelten ausgelatschte Schuhe in kleine Flitzer oder fröhliche Geschöpfe mit Gesichtern und Namen wie etwa »Stella Sommersprosse«. Von den Schülern der Klasse 4 b stammten die in Geschenkpapier gehüllten Karton-Weisen aus dem Morgenland. Die 5 a der Mittelschule Salzachtal versuchte den Alltagsgegenstand Stuhl neu zu sehen. Das Ergebnis: ästhetische Objekte etwa in Form eines Glücksrads. Auch begeisterte der Beitrag der Klasse 6 a, die farbenfrohe Maxi-Müll-Inchies ausarbeitete.

Auf den Spuren von Friedrich Hundertwasser wandelten die Schüler der Klasse 3 a: Gemeinsam schufen sie ein Bild nach dem Vorbild dieses Künstlers, das ein Haus für Menschen zeigt. Recycling-Basteln stand in der zweiten Klasse hoch im Kurs: Sie baute Roboter aus alten Kunststoffen, Tetra-Pak-Verpackungen und Joghurtbechern zusammen.

Buben und Mädchen der Sonderschule für körperbehinderte Kinder in Salzburg hantierten mit Stiften, Pinseln und Farben und schufen so ebenfalls kreative Werke aus Wegwerfartikeln wie zum Beispiel dekorative Blumenvasen, ausdrucksstarke Zeichnungen und Obstkisten in den schönsten Farben. Zudem entstand originelles Schuhwerk.

Nicht ganz so bunt, dafür aber sehr originell war die Armada von Ratten aus Pappmaché, die Lehrerin Ursula Stöttner-Guillon im Werkunterricht der Schwerpunkt-Hauptschule Oberndorf mit den Kindern von der ersten bis zur vierten Klasse angefertigt hatte. ca