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Kinder begeisterten mit »Kunibert, der Schlimme«

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Frau Bürgermeisterin (Lili Gruber, rechts) und Frau Feuerwehrhauptmann (Lili Pavlak) bewachen gemeinsam den Räuberhauptmann. (Foto: T. Eder)

Grassau. Aufregung herrschte vor der Premiere des Kindertheaters »Kunibert, der Schlimme«. Dennoch meisterten die Schüler ihre knapp einstündige Aufführung hervorragend. Das Publikum zeigte sich begeistert und spendete viel Applaus.


Kunibert ist ein Geist, der die Dorfbewohner ständig ärgert. Immer wieder versuchen sie, ihn zu fangen, um den bösen Streichen ein Ende zu machen. Als aber die Räuber im Dorf einfallen, leistet Kunibert unerwartete Hilfe. Denn er ärgert sich, weil die Räuber seine Burg als Unterschlupf wählen und auf ihn schießen und »Leute die schießen, kann ich nicht ausstehen«. So sperrt er die Räuber kurzerhand in den Turm ein und die Dorfbewohner können sie festnehmen. Da sich dieser Streich als guter Streich entpuppt, ist nun Kunibert auch nicht mehr verzaubert und kann endlich schlafen. Die Zeiten der Streiche von Kunibert sind vorbei.

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Hervorragend haben die Regisseure Susi Speckbacher, Monika Sailer, Annette Grimm und Angelika Drost die Schülerinnen zu dieser tollen Leistung gebracht. Viele Stunden intensiver Probenarbeit liegen hinter den Akteuren. Auch die Darstellung der einzelnen Szenen war durchweg gelungen. Die Rollen waren hervorragend besetzt.

Für Beifall sorgten neben den beiden Kuniberts, die für tolle Effekte sorgten, auch die Räuber, die wie die Orgelpfeifen im Sprechgesang einmarschierten. Überzeugen konnten auch die Kinder der Dorfbewohner, die den Hergang im Zwiegespräch erklärten. Auch eine der jüngsten Schauspielerinnen begeisterte, die die Oma, am Stock gehend, hervorragend mimte. Die Mühen haben sich gelohnt, denn das Publikum war begeistert. Anerkennung gebührt auch der Kulissengestaltung und der Kostümierung.

Nun ist erst einmal Theaterpause. Im Herbst studiert das Kinder- und Jugendtheater des Agenda Kulturkreises Grassau ein neues Stück ein. Welche Freude die Theaterspieler hatten, zeigte sich daran, dass fast alle im Herbst wieder dabei sein wollen. tb