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Kiesabbau sorgt für Diskussion

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Grabenstätt – Mit dem Leserbrief-Vorwurf im Traunsteiner Tagblatt eines Wolkersdorfer Bürgers, dass »wir ihre Belange beim Kiesabbau zwischen Wolkersdorf und Erlstätt nicht berücksichtigen«, konfrontierte Gemeinderat Andreas Danzer (FWG) seine Kollegen in der jüngsten Gemeinderatsitzung.


Seit geraumer Zeit seien die »von Lärm und Dreck betroffenen Anwohner« offenbar mit ihrem Anliegen von »Pontius bis Pilatus gerannt, aber an allen Stellen ignoriert worden«, betonte Danzer und wollte wissen, ob die Gemeindeverwaltung davon keine Kenntnis hatte. Bürgermeister Georg Schützinger erwiderte, dass »mit uns über das Thema nicht gesprochen wurde«.

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Aus der Mitte des Gemeinderats wurde des Weiteren eingebracht, dass es sich um ein »laufendes Verfahren« handle, »das bei der Stadt Traunstein anhängig ist«. Was das eigene Gemeindegebiet betreffe, habe der Grabenstätter Gemeinderat im vergangenen Herbst auf Antrag der Firma Swietelsky eine Flächennutzungsplanänderung »ja erst eingeleitet«, gab Schützinger zu bedenken.

Das Unternehmen will, wie es in der Gemeinderatsitzung am 10. November 2014 hieß (wir berichteten), auf einem, zwischen Wolkersdorf und Erlstätt gelegenen, Grundstück den Kiesabbau nach Süden hin erweitern.

Zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer (BG) ergänzte, dass die im besagten Leserbrief angesprochene Fläche auf dem Gebiet der Stadt Traunstein liege. Der neue Abbaubereich auf eigenem Gemeindegebiet sei von der Ortschaft Wolkersdorf sogar weiter entfernt. mmü

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