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Keine neue Werkstatt

Wenn es fuchst, dann richtig: Bei der Bayerischen Oberlandbahn läuft derzeit überhaupt nichts in geordneten Bahnen. Zunächst wurde die Fahrzeugflotte nicht fertig und es konnten anstatt 35 nur acht neue Flirtwägen in Betrieb gehen. Dann gab es erhebliche Probleme mit Verspätungen und Zugausfällen auf der Strecke München-Salzburg. Und nun wird die geplante Werkstatt in München nicht gebaut. Dort hätten die Züge aus dem Netz Rosenheim gewartet werden sollen.

»Wir mussten das Projekt aufgrund der erheblich veränderten Rahmenbedingungen gegenüber der ursprünglichen Planung aus unternehmerischer Sicht überprüfen und kamen zu dem Schluss, dass es unter den gegebenen Umständen nicht mehr realistisch darstellbar ist«, teilte Kai Müller-Eberstein, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH in einer Presseerklärung mit. Zu den Hintergründen wollte uns Pressesprecherin Gabriela Wischeropp nichts sagen.

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Die Züge werden derzeit in Regensburg und Freilassing hergerichtet. Der Betrieb des Meridian sei durch die Entscheidung, die Werkstatt nicht in München zu bauen, in keinster Weise beeinträchtigt, betonte Müller-Eberstein.

Derzeit prüfe die Bayerische Oberlandbahn alternative Standorte für die Fahrzeugwartung. »Wir sind erst in Gesprächen, Genaueres können wir noch nicht sagen«, antwortete Gabriela Wischeropp auf die Frage, ob auch die Gegend rund um Traunstein in Betracht komme für eine neue Werkstatt. KR