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Keine Kunstinstallationen auf dem Hochfelln

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Bergen – Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer des Ökomodells Achental, stellte zusammen mit Johann Brandmayr von der Firma Aquotec in der jüngsten Sitzung des Bergener Gemeinderats die Machbarkeitsstudie für ein Nahwärmekonzept vor. Zudem befürwortete Wimmer ein gemeinsames Energiekonzept für die Ökomodell-Gemeinden.


Als ideale Lösung nannte er die Erstellung eines Heizwerks, mögliche Standorte dafür und den Wärme- und Leistungsbedarf potenzieller Kunden. Als Gesamtinvestition kämen auf die Gemeinde Bergen etwa 1,4 Millionen Euro zu.

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Bürgermeister Stefan Schneider sagte, größter potenzieller Kunde dürfte dabei die Gemeinde Bergen sein, da 53 Prozent auf kommunale Gebäude für das Nahwärmekonzept entfallen würden. Er hält eine Nahwärmeversorgung in seiner Gemeinde für sehr gut und meinte, die Gemeinde würde hier auch eine Vorbildfunktion ausüben.

Schneider wird in der zweiten Bürgerversammlung am Donnerstag, 10. November, um 19.30 Uhr im Festsaal ausführlich über das geplante Nahwärmekonzept des Ökomodells Achental informieren.

Als Zeitschiene für eine Nahwärmeversorgung in der Gemeinde Bergen nannte Wimmer den Heiz-Zeitraum 2017 bis 2018, empfahl aber vorher dem Gemeinderat noch die Besichtigung eines Heizwerks.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt beinhaltete die Einrichtung eines weiteren Hotspots über die Initiative Bayern-WLAN. Das Gremium sprach sich mehrheitlich für den Bereich am Bahnhof Bergen als weiteren Standort aus.

Der Bürgermeister sprach in der Sache »Belebung des Gipfelrundwegs« auf dem Hochfelln Probleme mit einigen Behörden an und bedauerte, dass immer noch nicht alle Bewilligungen vorliegen.

Um endlich ein Vorwärtskommen zu erreichen, empfahl er den Räten, die beiden strittigen Vorhaben – Installation von Spiel- und Kletterelementen für Kinder und Jugendliche und die Umsetzung von Kunstprojekten – nun endgültig zu verzichten. Der Gemeinderat entsprach einvernehmlich dem Wunsch des Bürgermeisters. Das Gremium bedauerte diese Entscheidung, da die Bürgerbeteiligung hier sehr groß war.

Erneut behandelt wurde der Antrag der Lebenshilfe Traunstein um Bezuschussung des geplanten Wohn- und Begegnungsprojekts am Bahnweg in Traunstein.

In der Diskussion ergaben sich sehr deutlich zwei Meinungen. Sechs Mitglieder plädierten für einen Zuschuss von einem Euro pro Bergener Einwohner, acht sprachen sich für eine Zuwendung nach Fertigstellung des geplanten Wohn- und Begegnungsprojekts aus.

Bürgermeister Schneider informierte die Räte noch über eine weitere Elektroladesäule, die sich bei der Seilbahn befindet. OH