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Keine Extrawurst für Kinder

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Unterwössen – Mehr Sicherheit für die zu betreuenden Kinder und Kleinkinder im Mütterzentrum will die Vorsitzende des Vereins Wössner Regenbogen, Adelheid Meirer. Sie hat ebenerdige Betreuungsräume im stillgelegten Hallenbad gewünscht. Dies hat der Gemeinderat jedoch mehrheitlich abgelehnt. Man habe zwar Ver-ständnis für die Situation, könne und wolle sie aber nur im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für die Umnutzung des Hallenbades regeln.


Als »eine Erfolgsgeschichte«, die man auch weiter unterstützen wolle, bezeichnete Bürgermeister Ludwig Entfellner den Verein Wössner Regenbogen mit dem Mütterzentrum. Allerdings sei man in Sachen »Umnutzung des Hallenbades« noch in der Entscheidungsfindung. Deshalb bat er um Geduld, bis das Gesamtkonzept stehe.

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Adelheid Meirer hingegen sah sich angesichts der »gefährlichen« Treppe außerstande, weiter die Verantwortung für die teilweise unter zweijährigen Kinder zu übernehmen: »Wir können nicht noch weitere zwei Jahre warten. Die Ideen von Dr. Manfred Enzinger (Freie Wählergemeinschaft) und Dr. Dieter Stein (Oberwössner Wählergruppe), die Kinder vorübergehend in der bisherigen Sauna, in den Umkleidekabinen oder in frei werdenden Klassenräumen unterzubringen, wurden aus verschiedenen Gründen verworfen.

Schließlich stimmten fast alle Gemeinderäte für eine spätere ebenerdige Unterbringung der Kinder im Rahmen des Gesamtkonzepts. Lediglich Dr. Stein legte wegen der schwierigen Frage der Haftung bei möglichen Unfällen sein Veto ein. bvd