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Kein Schreibfehler: Die Ottinger fahren nach Otting

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Der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Otting, Fritz Mayer (links), und sein Stellvertreter Franz Würnstl (rechts) ernannten Wigbert Sowa zum Ehrenmitglied. (Foto: Buthke)

Waging am See. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Otting fährt am 9. Juni nach Otting im Landkreis Donau-Ries. In der Jahreshauptversammlung beim Oberwirt lud der Vorsitzende des dortigen Krieger-, Soldaten- und Kameradenvereins, Arthur Müller, sie zur Teilnahme am 125. Gründungsfest ein, dessen Höhepunkt und Abschluss ein Großer Zapfenstreich sein wird. Als Dank für die Zusage für das Kommen überreichte er dem Vorsitzenden Fritz Mayer zwei Bierkrüge.


Mayer gab einen Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Höhepunkte waren die Teilnahme am 40. Jubiläum der Musikkapelle Jung Otting, das mit dem Bezirksmusikfest des Chiem- und Rupertigaus verbunden war. Bei der Gauversammlung in Leobendorf wurde auch das 60-jährige Bestehen des Gauverbandes gefeiert. Die Ottinger Mitglieder Josef Fuchs und Andreas Seehuber bekamen bei dieser Gelegenheit die Gauehrennadel. Mit dabei waren die Ottinger bei der Heimkehrerwallfahrt der Krieger- und Soldatenkameradschaft Waging auf den Mühlberg und beim Gründungsfest der Krieger- und Soldatenkameradschaft Surheim. Mit einer Gedenkmesse und einer Kranzniederlegung beging der Verein seinen Jahrtag für die Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen. Der Vereinsausflug führte in das Riedingstal im Lungau mit dem Besuch der Schliereralm und des Schlierersees. Nur wenige Teilnehmer kamen laut Mayer zum gemütlichen Nachmittag. Ferner gab Mayer einen Ausblick auf 2013 unter anderem mit Besuchen der Gründungsfeste der Krieger- und Soldatenkameradschaften Freutsmoos, Engelsberg und Saaldorf sowie des TSV Waging. Ziel des Vereinsausflugs ist Kremsmünster. Zusammen mit seinem Stellvertreter Franz Würnstl ernannte er Wigbert Sowa anlässlich dessen 75. Geburtstages zum Ehrenmitglied.

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Kassier Alois Rambichler vermeldete in seinem Kassenbericht ein positives Jahresergebnis. Laut Schriftführer Bernhard Fuchs hat die Kameradschaft 161 Mitglieder. Davon sind noch zehn Kriegsteilnehmer.

Bürgermeister Herbert Häusl bedauerte, dass die Patenschaft der Marktgemeinde mit der 6. Kompanie in Bad Reichenhall aufgelöst worden sei, weil die Kompanie im Zuge der Bundeswehrreform aufgelöst wurde. Aufgrund der guten Verbindungen zur Bundeswehr in Bad Reichenhall habe es seit 2007 drei feierliche Gelöbnisse in Waging gegeben. »Aber die Verbindungen nach Bad Reichenhall reißen nicht ab«, betonte Häusl. Dies sei wichtig, um die dortigen Soldaten zu unterstützen, denn die Reichenhaller stellten momentan das größte deutsche Kontingent in Afghanistan. Bjr