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Kein Investitionsstau in der Gemeinde

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Surberg. In der Jahreshauptversammlung der Freien Wählergruppe Surberg-Lauter-Hufschlag im Wirtshaus Lauter betonte der Vorsitzende Hermann Aiblinger, dass die Gemeinde Surberg hervorragend da stehe. »Dies ist nicht zuletzt ein Verdienst unseres Bürgermeisters Josef Wimmer, der immer notwendige Maßnahmen anschiebt«, so Aiblinger.


Wimmer erklärte, dass in der Gemeinde kein Investitionsstau bestehe. »Was wir brauchen, haben wir erledigt.« Mit dem Anbau an der Kindertagesstätte seien die besten Voraussetzungen für die Kinderbetreuung geschaffen worden. Im vergangenen Jahr habe es zudem eine erfreuliche Zuführung zum Vermögenshaushalt von 690 000 Euro gegeben. »So etwas hat die Gemeinde noch nie zuvor gehabt«, so Wimmer.

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Mit 55 Punkten sei die Kreisumlage sehr hoch, kritisierte Wimmer. Dies tue der Gemeinde weh, weil sie relativ wenig Gewerbesteuer habe. »Wie es im Landkreis ausschaut, wird sich bei der Kreisumlage aber demnächst nichts bewegen«, so der Bürgermeister. Seiner Meinung nach dürfe sie aber nicht auf diesem hohen Niveau bleiben.

Was mit dem Güterterminal seitens der Wirtschaftsförderung des Landkreises gelaufen sei, dürfe nicht wieder geschehen, kritisierte Wimmer anschließend die Art und Weise, wie diese mit der Gemeinde umgesprungen sei. »Die Bürger wurden in keinster Weise in die Planungen eingebunden und die Gemeinde hat auch nicht mehr gewusst«, so Wimmer. Deshalb habe er der Wirtschaftsförderung die Entlastung versagt.

Dass das Vorhaben Güterterminal überhaupt ins Wanken gekommen sei, sei dem Einsatz von Bürgermeister Wimmer zu verdanken, lobte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag, Dr. Lothar Seissiger.

Auf die Traunsteiner Nordumfahrung ging Bürgermeister Wimmer im Anschluss noch kurz ein. Das Projekt habe mit der Ausstellung und Änderung von Bebauungsplänen an der Hochkreuzstraße und im Hallabrucker Feld eine Menge Arbeit gemacht. Leider habe es Verzögerungen gegeben, sonst wären 750 000 Euro für die Erschließung und den Grunderwerb schon lange an die Gemeinde zurückgeflossen.

Die Nordumfahrung hatte für die Anlieger positive Auswirkungen bezüglich der Verkehrsbelastung. Gegen das Planfeststellungsverfahren zur Fußgängerüberführung in Heilig Geist sei Klage eingereicht worden. »Er ist aber der einzig richtige Weg und muss weiterverfolgt werden«, bekräftige der Bürgermeister.

Mit 25 Ortsvereinen und Listen in zehn weiteren Gemeinden sei der Kreisverband der Freien Wähler (FW/UW) sehr gut aufgestellt, unterstrich der Kreisvorsitzende Andreas Danzer. »Wir sind in einigen Orten zudem dran, Ortsvereine zu gründen.« Ein eigener Landratskandidat werde am 10. Juli im Gasthaus Sailer-Keller in Traunstein vorgestellt. Bjr

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