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Kein eigener Bürgermeisterkandidat

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Surberg. Gemeinderätin Katharina Schallinger führt die gemeinsame Kandidatenliste des CSU-Ortsverbandes Surberg und der Kommunalen Wählervereinigung Surberg an. Sie ist bei der Aufstellungsversammlung im Wirtshaus Lauter mit überwältigender Mehrheit auf Platz eins gewählt worden. Insgesamt wurden 16 Kandidaten nominiert, davon fünf Frauen. Ein eigener Bürgermeisterkandidat wurde nicht vorgeschlagen. Der jetzige Zweite Bürgermeister Manfred Schallinger kandidierte nicht mehr.


Zuerst beschlossen beide Gruppen in getrennten Sitzungen die Aufstellung eines gemeinsamen Wahlvorschlags. Bei der Kommunalen Wählervereinigung standen zudem die Vorstandswahlen an. Zum Vorsitzenden wurde Manfred Biermaier wiedergewählt. Das Amt der Schriftführerin behielt Katharina Schallinger.

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In der gemeinsamen Versammlung der beiden Vereinigungen wurde dann Manfred Schallinger zum Wahlleiter bestimmt. Traditionsgemäß beschlossen die Mitglieder, dass auf der Liste abwechselnd jeweils eine Frau und ein Mann gewählt werden soll.

Nach einer kurzen Vorstellung der Kandidaten folgte eine Einzelabstimmung über die Listenplätze. Darauf stehen: Katharina Schallinger, Martin Zillner, Angela Scherrmann, Michael Wimmer, Karin Schneider, Johann Eckart, Elisabeth Dürnay, Robert Hinter-eder, Irmgard Wadler, Ulrich Stöhr, Georg Lohwieser, Franz Biermaier, Alois Thanbichler, Christian Kirsch, Michael Zeiser und Klaus Gschwendner.

Der CSU-Ortsvorsitzende Michael Wimmer und der Vorsitzende der Kommunalen Wählervereinigung Surberg, Manfred Biermaier, zollten allen Kandidaten Respekt dafür, dass sie sich bereit erklärten, ein kommunales Ehrenamt zu übernehmen. Dies sei leider in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, betonten sie. Zum Großteil werden nur noch Eigeninteressen, diese jedoch mit starker Vehemenz vertreten.

Für ein funktionierendes Gemeinwohl wären dagegen ein ehrenamtliches Engagement und die abwägende Berücksichtigung aller Interessen notwendig. Das Ziel sei, sich dafür einzusetzen, dass die Gemeindepolitik weiterhin so gut laufe wie bisher, sagten sie.

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