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Kein Chaos beim Ausbau der Brunnerstraße

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Surberg. Surbergs Bürgermeister Josef Wimmer wehrte sich im Gemeinderat gegen die Vorwürfe der Anlieger der Brunnerstraße, es sei eine chaotische Baustelle (wir berichteten). Wenn man Straßen nicht mehr sperren könne, dann werde es künftig mit Straßensanierungen schwierig werden, so Wimmer.


Fakt sei, dass der Wasserversorger, die Surgruppe, bei der Spülbohrung für die Verlegung der neuen Wasserleitung nicht den gewünschten Erfolg gehabt habe. »Bei der Bohrung ist man auf Fels gestoßen und so ist nicht sicher, dass der eingezogene Wasserschlauch beschädigt wurde und der dauerhaften Belastung standhält. Aus diesem Grund wurde eine zusätzliche Leitung im Hallabrucker Berg verlegt«, sagte der Bürgermeister. Die Arbeiten der Verlegung der Wasserleitung in der Brunnerstraße seien ebenfalls sehr schwierig gewesen und hätten länger gedauert als angenommen. In dieser Woche werde die Wasserleitung abgeschlossen, wenn nichts Unvorhergesehenes passiere. »Dann müssen die Hausanschlüsse verlegt werden. Die Bauzeit hat sich damit um vier bis fünf Wochen nach hinten verschoben«, erklärte das Gemeindeoberhaupt.

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In der vergangenen Woche seien im östlichen Teil der Brunnerstraße die Straßenentwässerung und Hausanschlüsse für Wasser verlegt und eingebaut worden, um Zeit zu gewinnen. »Dafür war eine Sperrung für diesen Teilbereich notwendig. Die Sperrung war von Montagfrüh bis Mittwochabend«, sagte Wimmer.

Laut Aussage Wimmers wurden in den vergangenen zwei Wochen die Stromkabel im Hallabrucker Berg verlegt. Diese und nächste Woche wird der Gasanschluss in der Heilig-Geist-Straße für die Brunnerstraße hergestellt. Die Sperrung für den Hallabrucker Berg verlängert sich damit um eine Woche. Wimmer betonte, dass der Gasanschluss ein ausdrücklicher Wunsch der Anlieger gewesen und zunächst von der Gemeinde nicht vorgesehen gewesen sei.

Dann würden die Stromkabel und die Gasleitung in vier Abschnitten verlegt. »In diesen Abschnitten wird es zu erheblichen Einschränkungen und Behinderungen kommen«, kündigte der Bürgermeister an. Im Anschluss daran würden die Hausanschlüsse für Telekom, Strom und Gas hergestellt. Jeder wolle einen Breitbandanschluss, aber keine Behinderungen bei der Realisierung, kritisierte Wimmer. Der Baufirma Streicher bescheinigte er, dass diese mehr als bemüht sei, die Anlieger zu verständigen und den Anliegern bei Bedarf auch behilflich zu sein. Bjr