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Kein Biathlon-Weltcup 2021 in Ruhpolding

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Benedikt Doll in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena: Diesen Anblick wird es im Januar 2021 nicht geben. (Foto: Matthias Balk/dpa)

Ruhpolding – Die Coronavirus-Pandemie wirbelt weiter den Weltcup-Kalender der Biathleten durcheinander: 2021 wird es deshalb keine Rennen in Ruhpolding geben, stattdessen finden zwei Weltcups hintereinander in Oberhof in Thüringen statt.

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Damit sollen unnötige Reisen in Pandemie-Zeiten vermieden werden. Danach geht es im italienischen Antholz weiter, ehe im Februar die Weltmeisterschaften im slowenischen Pokljuka über die Bühne gehen sollen. Dies gab der Biathlon-Weltverband (IBU) am Montagnachmittag in enger Abstimmung mit dem Deutschen Skiverband (DSV) bekannt.

»Wir sind zufrieden, dass wir eine gute Lösung für die schwierige Situation gefunden haben«, kommentierte IBU-Präsident Olle Dahlin den Beschluss. »Das war keine leichte Entscheidung«, machte DSV-Präsident Franz Steinle deutlich, der auch IBU-Vizepräsident ist. »Das ist schon schmerzlich. Wir haben bis zuletzt darauf gehofft, den Weltcup austragen zu können«, sagte Ruhpoldings Bürgermeister Justus Pfeifer in einer ersten Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung.

Derzeit wird geprüft, ob die sogenannte Biathlon World Team Challenge, die seit 2002 auf Schalke stattfindet und in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben werden musste, als Sonderveranstaltung Ende Dezember in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena durchgeführt werden kann. Das bestätigte auch Ruhpoldings Bürgermeister  Justus Pfeifer gegenüber unserer Zeitung. Der Chef-Organisator der World Team Challenge ist übrigens Herbert Fritzenwenger, der Vorsitzende des SC Ruhpolding. »Das wäre quasi ein kleines Trostpflaster«, betonte er. Aktuell seien dafür noch einige Hürden zu nehmen. »Ich hoffe, dass wir in den nächsten zwei Wochen ein Ergebnis haben werden.«

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