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Kein Asylbewerberheim in Rottau

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Grassau. Nun ist es amtlich: Grassau wird kein zusätzliches Asylbewerberheim in Rottau bekommen. Über die schriftliche Bestätigung der Regierung berichtete Bürgermeister Rudi Jantke in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung.


Gleichwohl zeigte sich die Regierung erfreut, dass die Gemeinde als Alternative zu einem eventuellen Asylbewerberheim in Rottau, einer Erweiterung der vorhandenen Unterkunft zustimme und befürworte. Dies sei ein bemerkenswertes Zeichen, hieß es in dem Schreiben. Auch aus diesem Grund werde auf eine weitere Unterkunft in Rottau verzichtet.

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Auch wenn das Problem der überfüllten Asylbewerberheime zu schaffen mache, so zeigt sich doch bei der Erweiterung der Grassauer Unterkunft, dass bürokratische Hürden nicht leicht zu nehmen sind. Wie der Rathauschef erklärte, müsse nun für den angedachten Anbau an die Notunterkunft ein Immissionsschutzgutachten vorgelegt werden. Der Bau kann sich dementsprechend hinziehen. Mit der Erweiterung würde die Zahl der Asylbewerber in Grassau auf 120 steigen. Derzeit können 90 aufgenommen werden. tb