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Kathi Remmel ist seit 50 Jahren AWO-Mitglied

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Kathi Remmel wurde beim AWO-Neujahrsempfang für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. (Foto: Mix)

Traunreut. Beim Neujahrsempfang des AWO-Ortsvereins gab es neben einem Rückblick auch Ehrungen langjähriger Mitglieder.


Die Ortsvorsitzende Elfie Dzial zählte viele Ereignisse auf, die in der Region und der ganzen Welt für Aufsehen sorgten. Der Ortsverein war 2012 sehr aktiv. Er führte sieben Nachmittage mit Musik und Tanz durch, organisierte sieben Halbtagesausflüge, zwei Mehrtagesfahrten, Faschings- und Geburtstagsfeier und mehr. Sehr erfreulich entwickelte sich nach den Worten der Vorsitzenden der Spielnachmittag für Grundschulkinder, der jeden Freitag im Seniorenzentrum stattfindet. »Wir merken, dass sich das Sozialverhalten der Kinder sehr gebessert hat und die Umgangsformen untereinander deutlich höflicher wurden«, freute sich Elfie Dzial.

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Clubnachmittage sind nur noch einmal im Monat

Aufgrund rückläufiger Mitgliederzahlen entschloss sich der Vorstand, die Clubnachmittage nur noch einmal im Monat anzubieten und den einen oder anderen Ausflug zusammen mit der Sudetendeutschen Landsmannschaft zu unternehmen. In den kommenden drei Monaten finden drei Clubnachmittage statt, dann folgen von Juni bis September Ausflüge und Fahrten, ehe im Oktober das Weinfest wieder die monatlichen Nachmittage einläutet. Der Ortsverband unternimmt dieses Jahr Reisen nach Opatija und nach Leipzig. Die Jahreshauptversammlung findet am 7. Juni statt.

Peter Dingler, Vorstand des Bezirksverbandes, sprach in seinem Grußwort über die Entstehung der Arbeiterwohlfahrt 1919 und das grundsätzliche Gedankengut, das dem Verband seitdem zugrunde liegt und ihn mit 380 000 Mitgliedern »zur größten sozialen Bewegung in Deutschland« macht, die sich für alle einsetzt. »Unser Sozialstaat ist kein nettes Anhängsel, er ist ein entscheidender Baustein unserer Demokratie und darf nicht vernachlässigt werden, gerade und vor allem in Zeiten der allgemeinen Krisen und Nöte«, betonte der Bezirksvorstand. Er nannte die AWO einen »Regenbogen im Leben der Menschen«, der sich von der Krippe bis zum Seniorenzentrum über die ganze Bevölkerung spannt und überall helfend zur Seite steht.

Parzinger informierte über geplante Maßnahmen

Auch Bürgermeister Franz Parzinger ging in seiner Ansprache auf die unterschiedlichsten Ereignisse im vergangenen Jahr ein und nannte 2012 für Traunreut »ein sehr erfreuliches Jahr, in dem einige Projekte auf den Weg gebracht werden konnten«. Das Stadtoberhaupt informierte über geplante Maßnahmen im neuen Jahr und erläuterte, dass für die städtische Bücherei eine Übergangslösung notwendig werde. Da der Landkreis das Gymnasium bereits im Herbst teilweise abreißen und dann neu aufbauen möchte, muss die Bücherei bis zum Sommer aus der Schule ausziehen und vorerst in eine vorübergehende Bleibe einziehen. Parzinger dankte nicht nur den Ehrenamtlichen, sondern allen, die in einem der Vereine in Traunreut bürgerschaftliches Engagement zeigen.

Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt. 25 Jahre Mitglied sind Christine Heisler, Karl Borg, Elisabeth Fragstein, Hildegard Müller, Ingeborg Szeklinski, Wilhelm Neuhauser. Für 30 Jahre geehrt wurden die Siebenbürger Landsmannschaft, Annemarie Christ, Barbara Klingel, Josef Klingel, Gerda Wonner, Luise Leupold, Edeltraud Dutge, Juan Gomez. 35 Jahre dabei sind Helga Gebhardt, Fritz Bantscheff, Josef Zebisch, Philomena Wartha, Heide Bär, Eugen Lasota, Eduard Schlögl und Helene Lischka. Für 45 Jahre geehrt wurden Magdalena Wicher und Anna Krommer, für 50 Jahre Kathi Remmel.

Dann ließen sich die Besucher die traditionelle Kartoffelsuppe schmecken und schwangen eifrig das Tanzbein. mix