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Kassierin und Schriftführerin in Inzell wiedergewählt

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Inzell – Kassierin Lisa Bichler und Schriftführerin Michaela Lindner wurden in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Inzell einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch 2. Kassier Hubert Foidl wurde einstimmig im Amt bestätigt. Kommandant Albert Stadler berichtete von 91 Einsätzen, davon 8 Brände. 57 Mal wurde die Feuerwehr zu Technischen Hilfeleistungen gerufen. Die übrigen Einsätze fielen auf Sicherheitswachen, Fehlalarme und Absperrdienste.


Die Versammlung im Gasthof Vroni fand nach einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche statt, der musikalisch von den Adlgaßer Sängern gestaltet wurde. Der Kommandant informierte über mehrere Übungen und Fortbildungsveranstaltungen auf Landkreisebene und an der Feuerwehrschule. Drei Gruppen haben die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung bestanden. Die Einweihung des neuen Einsatzleitwagens und die Beschaffung der neuen Einsatzkleidung waren weitere Höhepunkte.

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Die Inzeller Feuerwehr hat 57 Aktive, davon drei Frauen. Im Schnitt leistete jeder Aktive 80 Stunden für das Wohl der Bürger. Stadler hob besonders drei Aktive, die das Schaumzumischsystem in den Tankwagen eingebaut haben, wodurch man rund 15 000 Euro Einbaukosten gespart hat, hervor. Abschließend dankte Kommandant Stadler der Gemeinde Inzell für die gute Zusammenarbeit und die stetige Unterstützung.

Jugendwart Markus Steinbacher berichtete über die Arbeit der 13 Mitglieder (davon drei Mädchen) zählenden Jugendgruppe. Höhepunkte waren das Ablegen der Leistungsprüfung »Die Gruppe im Löscheinsatz«, Stufe 1. Die Jugendlichen absolvierten einige Übungen und nahmen an Veranstaltungen auf Kreisebene teil. Nachwuchssorgen gibt es bei der Inzeller Jugendfeuerwehr momentan nicht, da sich im Januar weitere zehn Jugendliche bereit erklärt haben, der Jugendfeuerwehr beizutreten.

Atemschutzwart Max Steinhauer berichtete, dass man 30 ausgebildete Atemschutzgeräteträger habe. Sie wurden bei fünf Einsätzen benötigt. Zudem fanden weitere sieben Übungen für die Geräteträger statt.

Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte Kassierin Lisa Bichler. Man habe das Vereinsjahr mit einem Überschuss abgeschlossen, obwohl auch Ausgaben für Geräte entstanden seien und man Ausbildungsmaßnahmen finanziert habe. Auch die Kosten für Vereinsaktivitäten wie das Kameradschaftstreffen mit der Feuerwehr Unken und den Besuch von Feuerwehrfesten habe man mitfinanziert.

Vorsitzender Georg Dießbacher zählte die zahlreichen Vereinsaktivitäten auf: das gemeinsame Kranzl mit den Schützen, den Besuch der Jahreshauptversammlungen der Nachbarwehren, Altennachmittag, Feuerwehrfeste in Matzing, Bergheim und Vachendorf, Kameradschaftsabend mit der Unkener Wehr, Besuch des Trachtenfestes in Weißbach, Ferienprogramm mit Besuch am Flughafen Salzburg, Jahresabschlussfeier mit Glühweinempfang, Teilnahme an Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Beerdigungen von Vereinsmitgliedern.

Albert Stadler ernannte Bernhard Erber, Stefan Kötzinger und Frederic Püllen zu Feuerwehrmännern. Zum Oberfeu-erwehrmann wurde Stefan Wiegand und zum Hauptfeuerwehrmann wurden Martin Hirschbichler, Sebastian Koch, Johann Stadler und Bernhard Grill befördert.

Bürgermeister Johann Egger dankte der Feuerwehr für die Arbeit und den ehrenamtlichen Einsatz. Kreisbrandmeister Josef Steinhauer lobte die große Fortbildungsbereitschaft der Inzeller Aktiven. Er sagte, es sei sehr positiv, dass drei Gruppen Leistungsabzeichen in Technischer Hilfeleistung erworben haben. Die Kreisbrandinspektion finde es sehr gut, dass sich Inzeller Aktive bei der Ausbildung auf Landkreisebene engagieren. Allen voran habe Albert Stadler 20 Leistungsprüfungen als Schiedsrichter bei verschiedenen Wehren im Landkreis abgenommen.

Manfred Kriechbaumer von der Polizeiinspektion Ruhpolding würdigte die gute Zu-sammenarbeit und betonte, dass die Feuerwehr immer auf die Unterstützung der Polizei zurückgreifen könne. Insbesondere wies Kriechbaumer darauf hin, dass für die Parksituation am Feuerwehrhaus bei Beerdigungen und das Verkehrskonzept bei der Pfingstroas eine Lösung erarbeitet werde.

Der Vorsitzende der Feuerwehr Hammer, Manfred Klauser, lud die Inzeller zum 120. Gründungsfest mit Starkbierfest am Samstag nach Hammer ein. fb