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Kammerer Burschenverein weiter mit Georg Huber

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Auch Oberbürgermeister Manfred Kösterke (von links) gratulierte, als Vorsitzender Georg Huber Rita Kovacs für 25-jährige Zugehörigkeit zum Arbeiter- und Burschenverein Kammer mit der bronzenen Vereinsnadel auszeichnete. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Martin Englhart wünschte ebenfalls alles Gute. (Foto: Buthke)

Traunstein. Die Feier des 110-jährigen Bestehens steht im Mittelpunkt des Vereinsjahrs des Arbeiter- und Burschenvereins Kammer. Das Jubiläum werde am 10. Mai im feierlichen Rahmen im Kammerer Wirtsstadel begangen, erklärte der Vorsitzende Georg Huber in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus zur Post in Kammer. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Rita Kovacs mit der Vereinsnadel in Bronze geehrt.


Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Huber einstimmig in seinem Amt bestätigt. Sein Stellvertreter bleibt Martin Englhart. Die Kassengeschäfte übernehmen Kassier Christoph Jäger und sein Stellvertreter Manuel Hoiß. Das Amt des Schriftführers liegt weiterhin in den Händen von Albert Rieder. Fähnriche wurden Michael Randlinger, Jakob Ober und Thomas Leitner. Beisitzer sind Thomas Huber, Martin Lackerschmid, Sebastian Ober und Johann Wimmer. Als Kassenprüfer fungieren Herbert Baumgartner und Bettina Hackl.

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Der Vorsitzende Huber und Schriftführer Rieder gaben einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Huber nannte unter anderem den Vereinsausflug mit Besichtigung der Allianz-Arena in München, das Gartenfest mit zahlreicher Beteiligung beim Wirt in Kammer und das Gaufest in Seeon. Beim Dorfschießen belegte die Mannschaft des Vereins einen ausgezeichneten vierten Platz.

Der Jahrtag der Vereine, der Trachten- und Schützenzug bei der Eröffnung des Traunsteiner Frühlingsfestes, die Fronleichnamsprozession, das 115. Gründungsfest des Burschenvereins Ising-Truchtlaching und die Gedenkfeier zum Volkstrauertag waren weitere Gelegenheiten, an denen der Verein öffentlich auftrat, wie Rieder berichtete. Der Verein hat 276 Mitglieder. Wegen einer ordentlichen Steuerrückerstattung konnte Kassier Christoph Jäger im Gegensatz zum Vorjahr, als eben diese Steuern ein Defizit brachten, wieder ein positives Ergebnis vermelden.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke erklärte, hinter den Berichten stecke eine ganze Menge an Arbeit, die keiner sehe. »Die Vorstandschaft hat viel Arbeit geleistet, um das Vereinsleben zu gestalten«, betonte er. In Verbindung mit dem Vereinsjubiläum werde man am 12. Mai die 1225-Jahr-Feier von Kammer begehen. »Ich finde, dass man ein solches Jubiläum nicht vorübergehen lassen soll, auch wenn man es nicht so groß feiert wie das 1220. Jubiläum«, sagte der Oberbürgermeister. Ein Ortsteil, der in den frühesten Annalen auftaucht, sollte es schon feiern. Bjr