weather-image
15°

Kaiserwetter beim Georgi-Markt in Grassau

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Der Jugendtreff feierte sein 20-jähriges Bestehen. Interessierte durften sich dabei im »Aero-Trimmrad« um die eigenen Achsen drehen. (Foto: T. Eder)

Grassau – Mehr konnte sich der Markt Grassau für einen gelungenen Georgi-Markt nicht wünschen:


Sommerliches Wetter lockte tausende Besucher ins Ortszentrum, die fliegenden Händler machten gute Umsätze, Vereine präsentierten sich und der Jugendtreff feierte sein 20-jähriges Bestehen.

Anzeige

Das schöne Wetter nutzten viele für einen ausgiebigen Bummel entlang der über 100 Verkaufsstände, die den Ortskern von Grassau besiedelten. Zwischen den Anbietern von Bekleidung, Accessoires, Garten- und Hausartikeln, mischten sich auch einige Vereine. So verwies der Museumsverein Torfbahnhof auf sein Projekt und der Förderverein zur Sanierung der Pfarrkirche unterhielt einen Flohmarkt. Die Grassauer Bücherei bot Literatur zum Taschengeld und der Trachtenverein sorgte auf dem Kirchplatz für Bewirtung, während die Grassauer Blasmusi aufspielte.

Auch die Grassauer Geschäftswelt hielt ihre Pforten offen und bot interessante Aktionen. Die Verkehrswacht informierte und auf einem Kletterturm konnten Wagemutige den Blick über das gesamte Marktgeschehen genießen. Der Verein Integer zeigte, wie aus Achenkies wunderschöne Steine geschliffen werden und bot zudem Verpflegung. Zudem bestand die Möglichkeit, die Selbsthilfewerkstatt »Radlgarage« zu besichtigen.

Gut besucht war auch der Jahrmarktbereich mit Schiffschaukel, Kinderkarussell, Los- und Schießbuden. Besonders begehrt bei dem schönen Wetter waren die Biergärten, die voll belegt waren. Den kostenlosen Pendelverkehr von den Parkflächen im Gewerbegebiet bis ins Zentrum nutzten viele Gäste und ersparten sich damit das lästige Parkplatzsuchen.

Der Grassauer Jugendtreff, der heuer sein 20-jährige Bestehen feiert, bot Interessierten einen Blick in die heiligen Hallen der Jugend. Während auf dem Parkplatz die jüngeren Kinder geschminkt wurden. Mutige Jugendliche konnten ihre Balance im Aero-Trimmrad testen. Einige hundert Jugendliche nützten in den vergangenen Jahren den Jugendtreff. In den vergangenen Jahrzehnten war er nie infrage gestellt worden, der Marktgemeinderat war ihm stets gewogen. Einen großen Fürsprecher fanden die jungen Leute auch immer in Bürgermeister Rudi Jantke.

Zunächst war der Jugendtreff in einem kleinen Häuschen am Birkenweg untergebracht. Doch wurde dieses bald zu klein. Die Gemeinde stellte den Jugendlichen dann ein größeres Haus, in dem der Treff bis heute sehr gut untergebracht ist, zur Verfügung. Besonders gut kommt auch die Freifläche bei den jungen Leuten an.

Unterstützung erhielt der Jugendtreff auch vom Jugendtreff-Förderverein, der sich vor mehr als 15 Jahren gründete und seither Einrichtungsgegenstände und Wünsche der Jugendlichen, die das gemeindliche Budget sprengen würden, finanziert. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde der Treff immer wieder umgestaltet und ergänzt. Auch gilt seit jeher ein striktes Alkohol- und Rauchverbot im Treff. Christine Dögerl leitet seit mehr als zehn Jahren umsichtig den Treff. Sie hat einen besonderen Draht zu den Jugendlichen. Träger des Treffs ist das Diakonische Werk.

Im Jugendtreff können die Jugendlichen Billard sowie Airhockey spielen. Im vergangenen Jahr haben sie sich die Jugendlichen ihren ehemaligen Tanzkeller zu einem Aufenthaltsraum mit großer Palettencouch neugestaltet. Im Obergeschoß werden zudem die Kurse der Deutschlotsen angeboten. Hier ist auch die Asylothek zu finden. Besonders beliebt sind die gemeinsamen Kochveranstaltungen. tb