weather-image

k1-Frühbucherrabatt wird gut angenommen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Das k1 in Traunreut konnte seit seiner Eröffnung 2010 seine Besucherzahlen kontinuierlich steigern. Vergangenes Jahr kamen über 34 000 Besucher, es wurden 24 000 Tickets verkauft. (Foto: Rasch)

Traunreut – Mit der Comedy-Veranstaltung Sebastian Reich und einem fast ausverkauften Haus und dem frenetisch bejubelten Musical »Footloose«, ist das k1 gut in die Veranstaltungssaison 2018/2019 gestartet. Über das angelaufene Veranstaltungsjahr sowie über den Veranstaltungszeitraum 2017/2018 informierte die k1-Leitung den Kulturausschuss in einer Sitzung des Kulturausschusses.


Stark genutzt wurde nach Angaben des Managements auch die Chance des Frühbucherrabatts, der bis Mitte September verfügbar war: Über 3500 Karten wurden bis dahin verkauft. Mit über 100 verkauften Paketen der so genannten Premium-Selection gingen bis Anfang Oktober insgesamt 597 Tickets an die Kunden. Stark nachgefragt sei weiterhin das Kinderabonnement mit über 490 verkauften Abos und über 2450 Tickets. Hier erhält der 500. Kunde ein kostenloses Abo (wir berichteten). Sehr stark genutzt werde auch die Möglichkeit, die Tickets mit dem Bezahlsystem Paypal zu kaufen.

Anzeige

Bei der Programmgestaltung wurde auch wieder der regionale Bezug berücksichtigt. Hier treten unter anderem das Ensemble Amphion, die Söhne Traunreuts, das Sinfonische Blasorchester und das Ruperti-Orchester auf. Neben bayerischen Produktionen wie die Cuba Boarischen oder das Münchner Tournee-Theater warten auf die Besucher auch internationale Höhepunkte aus den verschiedensten Genres wie die Stargeiger Roby Lakatos, die acapella Gruppe Naturally 7 oder das moldawische Nationalballett und die Show »Merci Udo« mit internationalen Musicalstars.

Das Kulturausschuss-Gremium wurde auch davon in Kenntnis gesetzt, dass das Programm des diesjährigen Silvesterballs im Vergleich zu den vorherigen Gala-Abenden etwas abgeändert worden sei. Der Ball soll als musikalisch-stimmungsvoller Tanzabend gestaltet werden. Es werde keinen Menüzwang geben, aber der Gastwirt werde eine Abendkarte mit Speisen und Getränken erstellen. Der Eintrittspreis sei auf 34 Euro festgesetzt worden. Damit seien die Vorgaben beachtet worden, auf die sich der Ausschuss bereits im vergangenen Jahr verständigt hatte. Als Moderator konnte wieder der aus Traunreut stammende Pianist Bastian Pusch gewonnen werden und für Tanzmusik mit Jazz, Pop und Soul wird die Live-Band »JPS-Band« aus Salzburg sorgen. Das Repertoire der fünfköpfigen Band, die bereits beim Schwarz-Weiß-Ball im Januar dieses Jahres überzeugte, wird sich hervorragend mit dem bairischen Kabarettisten »Vogelmayer« ergänzen. Mehrere Auszüge seines Kabarett-Programms »Dahoam« werden sich dabei mit Tanzmusik abwechseln. Durch den relativ niedrigen Eintrittspreis bei gleichbleibender Qualität der Musik, erwartet sich das k1 mehr Gäste und damit ein niedrigeres Defizit. Bei angenommenen 200 Besuchern würde das kalkulierte Defizit bei rund 3400 Euro liegen.

In der Spielsaison 2017/2018 fanden im Saal und im Studio über 240 Veranstaltungen statt. Besondere Zugpferde waren Herbert & Schnipsi, gefolgt von Gerhard Polt und den Well-Brüdern mit jeweils über 550 Besuchern. Über 450 Besucher zogen unter anderem das Russische Nationalballett, das Konzert des Sinfonischen Blasorchesters der Stadtkapelle Traunreut und die »I-am-from-Austria- Show« in den Saal. Die Höhepunkte im Studio mit über 100 Besuchern waren der Auftritt der Big-Band mit Christian Elsässer, das »Jonny Cash Tribute« der Folsom Prison Band oder die  Kernölamazonen mit »Stadtland.« Mit bis zu 500 Besuchern waren auch die städtischen Veranstaltungen, das Musikschulfest mit den Schulen und das Jeki-Konzert, sehr gut besucht.

Als örtlicher Veranstalter beteiligte sich das k1 auch mit Projekten und Konzerten an den Chiemgauer Kulturtagen. Der Saal wurde auch an Vereine sowie an den Maschinen- und Betriebshilfsring Traunstein und an die Wirtschaftsförderung GmbH vermietet.

Um das Raumluftproblem im Kassenbereich des k1 in den Griff zu bekommen, soll nach dem Willen des Kulturausschusses eine Klimaanlage angeschafft werden. Bereits im Juni 2017 wurde die Verwaltung damit beauftragt, zur Verbesserung der Raumsituation an der Ticketkasse Vorschläge zu erarbeiten und sie dann dem Kulturausschuss vorzulegen.

Der Technische Leiter des k1, Rene Kadura, befasste sich umfassend mit dem Problem und schlug jetzt dem Kulturausschuss die Nachrüstung einer Klimaanlage vor. Die Anlage besteht aus einem Innengerät und einer Außeneinheit. Das Einstellen der gewünschten Temperatur erfolgt per Handfernbedienung und ist somit individuell regulierbar. Kadura weist auch darauf hin, dass die erforderlichen Wand- beziehungsweise Deckenbohrungen bei dieser Variante aus Brandschutzaspekten unbedenklich seien. Die Kosten für die Anlage liegen bei 6000 Euro. Der Betrag soll im Haushalt 2019 bereitgestellt werden.

Vor allem in der warmen Jahreszeit entstünden in dem rund zwölf Quadratmeter großen Kassenraum unangenehme Temperaturen, teilte das k1 mit. Der Raum kühle auch abends und in der Nacht nicht ab. Der Kassenbereich, in dem sich vier PCs und ein Druckkopiergerät befinden, werde bislang über ein Kippfenster mit Frischluft belüftet, außerdem werde das Schiebefenster an der Kartenausgabe zeitweise geöffnet.

Als feste Arbeitsplätze sind dort zwei Schreibtische für die k1-Ticket-Mitarbeiterinnen eingerichtet, die beide im Normalbetrieb täglich rund acht Stunden dort arbeiten. Zusätzlich findet dort während der Abendkassen-Zeiten ein Ticketverkauf statt ga