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Junge Mitglieder gesucht

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Waging am See. Bei der Herbstversammlung des Gartenbauvereins Waging appellierte der Vorsitzende Gerhard Domann, dass sich bei den Neuwahlen 2015 junge, am Garten interessierte Leute für diese ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stellen sollten.


Er gab zudem bekannt, dass für das kommende Jahr eine Fahrt in den Spreewald geplant sei. Der Dritte Waginger Bürgermeister Christian Reiter bedankte sich bei der Vorstandschaft für den »vorbildlichen, ehrenamtlichen Einsatz«. Er erinnerte besonders an das Engagement des Vereins beim Schmücken des Festwagens für den TSV Waging und den Blumenschmuck anlässlich der Einweihung des Kindergartens. Lisa Promper, Leiterin des Kindergartens, sowie Hans Meyer bedankten sich ebenfalls für den Beitrag zum Gelingen des Festes.

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Danach hielt Pilzexperte Till Lohmeyer einen Vortrag. Etwa 3000 Pilzarten gebe es im südostbayerischen Raum, betonte Lohmeyer. Das Gebiet um den Waginger See sei bereits gut erforscht. Die Schwammerlsaison beginnt nach den Worten des Referenten bereits bei der Schneeschmelze mit den sogenannten Schleimpilzen, die an den Rändern des Restschnees gedeihen. Ende April und Anfang Mai seien in den Auwäldern die Morcheln, sehr gute Speisepilze, zu finden, hob er hervor.

Zeit für die Ernte von Fichten-, Buchen- und Kiefernsteinpilzen ist der Mai. Im Juni gedeiht der Hexenröhrling und der giftige Satanspilz. Der im Sommer wachsende Perlpilz ist nach Lohmeyers Worten ein hervorragender Speisepilz.

Der Referent appellierte an die Zuhörer, nur Pilze zu essen, die man genau kenne. In der Region gibt es nach seinen Angaben rund 20 bis 30 »Killer«- Giftpilze. Der Gefährlichste davon ist der grüne Knollenblätterpilz, dessen unabsichtlicher Genuss immer wieder zu schweren Vergiftungen mit tödlichem Ausgang führt.

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