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Junge Gederer zeigten, was sie gelernt haben

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Mit Pokal und Krone wurde Probenkönigin Annabell Straßer im Rahmen des Rottauer Aufnacht ausgezeichnet.

Grassau. Beim Rottauer Aufnacht zeigten die Jungen Gederer, was sie im Sommer über in vielen Proben gelernt haben. Sie plattlten, tanzten, sangen und musizierten, trugen Gedichte vor und erzählten Witze. Außerdem traten dabei die Aktiven, die Goaßlschnalzer und die Dorfmusi auf. Durch das Programm führte Vorständin Lisi Hilger.


Die Jungen Gederer begrüßten die vielen Besucher, Sylvia Ballauf in Gedichtform und die insgesamt 42 Dirndln und Buam mit dem Lied »Buama heit geht´s lustig zua«. Erstmals hatten die Jungen Gederer bei ihren Auftritten eine eigene Musi, bestehend aus drei Ziachspielern. Den meisten Beifall erhielten sie beim Gederertanz, bei dem die Bühne fast zu klein war für die vielen Kinder. Während dieses Tanzes wurde Annabell Straßer mit Pokal und Krone als Probenkönigin von den Jugendleitern Hans Schmid und Christine Stephan ausgezeichnet.

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Viele junge Trachtler können auch dank der Musikschulen auf hohem Niveau musizieren. Dies zeigten Thomas Schmid als Solist auf der Harfe und die Nussbankeimusi mit der Besetzung Okarina, Hackbrett, Ziach und Gitarre, Andreas Hilger und Seppi Laubhuber mit Flügelhorn und Ziach, die auch sangen, Johanna Schmid und Magdalena Stephan mit Querflöten und Thomas Schmid und Thomas Lackerschmid mit Harfe und Ziach.

Die aktiven Buam wussten mit ihren schneidigen Marschplattlern sehr zu gefallen, aber beim Bankeiplattler waren die Zuschauer schier aus dem Häuschen. Er wurde erstmals mit acht Mann und vier Bänken vorgeführt. Natürlich mussten sie eine Zugabe geben. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Sterntanz, der mit acht Paaren aufgeführt wurde. Theresa Buchner und Katharina Rummelsberger trugen dabei das Gedicht »Hoamatland« vor. Sehr laut wurde es im Saal beim Auftritt der acht Goaßlschnalzer.

3. Bürgermeister Manfred Huber bedankte sich als Vertreter der Eltern der Jungen Gederer beim Jugendleiter Hans Schmid und seinen Helfern und übergab ein Geschenk mit den Worten: »Man muss den Hut ziehen vor eurer hervorragenden Jugendarbeit, das ist aller Ehren wert.«

Zum Abschluss des Programms sangen alle gemeinsam, Mitwirkende und Besucher, das Lied »Hoam müaß ma geh«. ja