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Jugendfeuerwehr überbringt Friedenslicht

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Mit einer ganz besonderen Aktion beschließen die Feuerwehren im Landkreis Traunstein das Jahr. Das Friedenslicht aus Bethlehem, das Symbol des Weihnachtsfriedens, wird die Feuerwehrjugend aus Oberösterreich bei einer Feierstunde in Tittmoning an die Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein übergeben.


Flamme vor vier Wochen in Bethlehem entzündet

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Zum 13. Mal bereits kommen die Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren beiderseits der Landesgrenzen in der Salzachstadt zusammen und geben einander die in Bethlehem entzündete Friedensflamme weiter. Die Feierstunde zur Übergabe findet am Freitag um 19 Uhr auf dem Stadtplatz in Tittmoning statt.

Durch die Stafette von Israel über Oberösterreich nach Südostbayern und in den Landkreis Traunstein wird das Symbol des Weihnachtsfriedens rechtzeitig vor Heiligabend in der gesamten Region verbreitet. Vor vier Wochen hat ein elfjähriger Bub das Friedenslicht in Bethlehem in jener Grotte entzündet, die der Überlieferung nach der Geburtsort Jesu Christi ist. Mit dem Flugzeug kam das Licht nach Linz. Dort nahm es das diesjährige Friedenslichtkind entgegen. Es heißt Christina Mader und kommt aus St. Oswald bei Freistadt im Mühlviertel. Die 13-jährige Schülerin wurde aufgrund ihres vorbildlichen sozialen Engagements ausgewählt. Christina kümmert sich rührend um zwei Freundinnen mit Down-Syndrom.

Bis Heiligabend wird die Friedensflamme in nahezu 30 Ländern Europas verteilt. Überbringer des Friedenslichts sind meist Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Pfadfinder, Mitglieder kirchlicher Jugendverbände, Hilfsorganisationen sowie die Feuerwehrjugend. Im Landkreis Traunstein überbringen die Mädchen und Buben der Jugendfeuerwehren das Friedenslicht. Von Tittmoning aus werden es die Feuerwehren in ihre Heimatgemeinden bringen und verteilen. In den örtlichen Kirchen leuchtet das Licht aus Bethlehem auf Kerzen. Von dort kann sich jeder das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.

Zeichen der Verbundenheit und ehrenvolle Aufgabe

Für Kreisbrandrat Hans Gnadl und Kreisjugendwart Stephan Hellmuth ist das Friedenslicht ein Zeichen der Verbundenheit von bayerischen und österreichischen Feuerwehren. Häufig arbeiten die Wehren über die Landesgrenze hinweg bei Einsätzen zusammen. Eine ganz besondere und ehrenvolle Aufgabe für die Jugendfeuerwehren ist es, als Boten des Friedenslichts aus Bethlehem zu wirken. Der Kreisfeuerwehrverband freut sich auf viele Teilnehmer an der Übergabefeier in Tittmoning und lädt ein, sich von dort das Friedenslicht aus Bethlehem direkt mit nach Hause zu nehmen. pv.

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