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Jugendbeirat soll kommen

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Traunstein. Die jungen Stadt- und Gemeinderatskandidaten sowie die Juso-Kreistagskandidaten der SPD aus dem Landkreis trafen sich mit Traunsteins Alt-Oberbürgermeister Fritz Stahl zu einem Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Dabei wurde lebhaft diskutiert.


Der Juso-Kreisvorsitzende sowie Gemeinde- und Kreistagskandidat, Josef Parzinger, machte auf die Wichtigkeit eines guten öffentlichen Nahverkehrs aufmerksam. Er betonte, dass es besonders wichtig sei, Bus- und Bahnverbindungen stetig zu verbessern. Dazu brauche es moderne Medien bei der Fahrplanauskunft, wie beispielsweise eine Handy-App. Außerdem läge den Jusos die Erhaltung der Nachtexpresslinien besonders am Herzen, so der 20-jährige Bergener.

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Benedikt Weigl und Dominik Winklmeier, beide Stadtratskandidaten in Traunstein, betonten die Wichtigkeit der Beteiligung von Jugendlichen an politischen Entscheidungen. Die SPD in Traunstein strebe daher einen Jugendbeirat an, um der Jugend eine Stimme zu geben. Dies stieß auf große Zustimmung.

Nadja Schmuljevski und Anton Litzinger, beide SPD-Stadtratskandidaten in Traunreut, forderten, dass Kindern und Jugendlichen in jeder Lebensphase die Hilfe zukommt, die sie benötigen. Dazu sei es unerlässlich, Schulen, Vereine und sonstige Einrichtungen mit einer ausreichenden Anzahl an Sozialpädagogen oder Streetworkern auszustatten. Diese Aufgabe obliege sowohl den jeweiligen Städten und Gemeinden sowie auch dem Landkreis.

Anna-Maria Scheitzeneder, Kreistagskandidatin aus Schnaitsee, sprach die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum an. »Damit unsere Dörfer attraktiv bleiben, ist ein Hausarzt am Ort und ein Krankenhaus in der Umgebung wichtig. Der Kreistag muss im Rahmen seiner Möglichkeiten für eine ausreichende medizinische Versorgung – auch auf dem Land – sorgen«, betonte die 21-Jährige.