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Jugendarbeit in Siegsdorf in guten Händen

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Siegsdorf. In einer abwechslungsreichen Präsentation im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung ließ die Jugendbeauftragte Karin Neumann ihre ehrenamtliche Tätigkeit des Jahres 2012 Revue passieren und ging dabei auf zentrale Themen ein: Die Unterstützung des Jugendtreffs, das Organisieren und Betreuen von Mixkursen für alkoholfreie Cocktails, das Organisieren, Betreuen und Bereitstellen der alkoholfreien Cocktailbar, die Organisation und Unterstützung von Veranstaltungen, wie Kinderfasching, Jugendband-Festival »Loud«, sowie die Leitung der »Ferienaktionswoche Sommerkinder« 2012 im evangelischen Gemeindehaus.


Nachdem laut Neumann im Fokus der Öffentlichkeit nach wie vor der übermäßige Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen steht, wurden die Vereine nochmals auf die Möglichkeit in der Nutzung der alkoholfreien Sansibar hingewiesen. Mit Unterstützung des Jugendfördervereins konnten neun verschiedene Veranstaltungen angeboten werden.

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Wegen sich häufender Sachbeschädigungen im Dorf wurde von der Gemeinde und der Mittelschule Siegsdorf zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, an der Vertreter der Polizei, Staatsanwaltschaft, Leiterin des Jugendtreffs, Elternbeirat, Jugendsozialarbeiter, Jugendbeauftragte und Bürgermeister Thomas Kamm teilnahmen. Im September 2012 nahm Peter Heistracher aus Seebruck die Stelle als Leiter des Jugendtreffs ein. Mit ihm konnte ein erfahrener Pädagoge gewonnen werden, der auch in der Offenen Ganztagsschule (OGS) tätig ist und engen Kontakt zu seinen Kollegen von Konis, den Schulsozialpädagogen Udo Schwarz und Charlotte Pittner hält. Abschließend hielt Neumann noch eine kurze Vorschau auf das Jahr 2013, wo in Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen wieder ein Vereins-Jugendtag geplant ist. Mit Applaus bedankte sich das Gremium für die engagierte Arbeit der Jugendbeauftragten.

Anschließend stellten die oben erwähnten Schulsozialpädagogen ihre Arbeit und Tätigkeitsfelder vor. Als Schwerpunkte nannten die beiden engagierten Sozialpädagogen die täglichen Kontakte mit der Schulleitung und den Lehrkräften, Elterngespräche und Einzelsitzungen mit betroffenen Schülern sowie die erfolgreiche Netzwerkarbeit mit Polizei, Jugendamt, den Trägern der Jugendhilfe und der Jugendbeauftragten. Bewährt haben sich auch das regelmäßige Kompetenztraining in den Klassen, Hausbesuche bei Schülern, die Teilnahme an den Elternabenden und die Unterstützung bei der Ausbildungsplatz-Suche. Knapp 70 Schülerinnen und Schüler sind derzeit in regelmäßiger Beratung für Einzelfallhilfe, wobei als Gründe auffälliges Sozialverhalten, Belastungen in der Familie oder der Klasse, seelische Probleme oder Entwicklungsauffälligkeiten angeführt wurden.

Bürgermeister Kamm bedankte sich bei den beiden für ihre erfolgreiche Arbeit und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Schule und Gemeinde zum Wohle der Schülerinnen und Schüler an der Grund- und Mittelschule Siegsdorf. FK