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Jubiläumswallfahrt nach Maria Kirchental

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Nach dem Erreichen des Wallfahrtszieles Maria Kirchental zogen alle Pilger, angeführt von Pfarrer Otto Stangl (rechts) und Pater Joshy (links) und dem Wallfahrerkreuz, getragen von Franz Ringsgwandl, gemeinsam zum abschließenden Gottesdienst in die Kirche ein. (Foto: Burghartswieser)

Ruhpolding. Rund 180 Ruhpoldinger machten sich auf den Weg zur jährlichen Pfarrwallfahrt nach Maria Kirchental in der Gemeinde St. Martin bei Lofer. Allein 86 Pilger führte Franz Ringsgwandl zum 20. Mal auf dem langen Weg mit neun Stunden reiner Gehzeit vom Staubfall über das Heutal, die Loferer Alm zum Wallfahrtsort. Es war damit die letzte Wallfahrt, die der »Aschenauer-Franz« organisierte.


Eine zweite Gruppe marschierte unter Führung von Jochen Morawietz von Reith bei Unken, Au bei Lofer und den Tiroler Steig nach Kirchental. Diese Strecke, die normal in Schneizlreuth startet, musste aufgrund aktueller Hochwasserschäden entlang der Saalach verkürzt werden. Andere kamen über den »Salzburger Steig«, mit dem Bus, dem Fahrrad oder mit ihren Autos.

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Nach der Ankunft zogen alle Pilger in die Wallfahrtskirche ein, wo Pfarrer Otto Stangl und Pater Joshy George gemeinsam den Wallfahrtsgottesdienst zelebrierten. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der »Ruhpoldinger Rathausmusi«. Die Wallfahrt in diesem Jahr zum 20. Jubiläum der »Wiederbelebung« stand unter dem Leitsatz: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben«. Im Gottesdienst wurde darum auch besonders der treuen Pilger gedacht, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten verstorben sind. Nach der Messfeier ist es Tradition, dass sich die Wallfahrer im Gasthof Hochmoos unterhalb des Tiroler Steiges noch zum gemütlichen Abschluss treffen – und sei es nur, um die Strapazen besser vergessen zu können. Für die musikalische Unterhaltung sorgten dort spontan sechs Ruhpoldinger Musikanten. Was der Anlass zur Teilnahme der einzelnen Pilger auch gewesen sein mag, eines stand für die meisten von ihnen fest: »Nächstes Jahr nehmen wir wieder teil«. hab