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Josef Parzinger bleibt Vorsitzender der Jusos

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In der Jahresversammlung der Jusos im Landkreis Traunstein wurden die Stellvertretende Kreisvorsitzende Anna-Maria Scheitzeneder (links) und Vorsitzender Josef Parzinger (Mitte) im Amt bestätigt. Lara Treppner wurde zur weiteren Stellvertreterin gewählt. Mit auf dem Bild auch Stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser (2. von links) und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Traunstein, Christian Kegel.

Traunstein. In der Jahreshauptversammlung der Jusos im Landkreis Traunstein wurde der 20-jährige Josef Parzinger aus Bergen erneut zum Vorsitzenden gewählt. Er ist gelernter Bankkaufmann und besucht zur Zeit die Berufsoberschule in Traunstein. Parzinger ist auch Stellvertretender Vorsitzender der oberbayerischen Jusos.


Ebenfalls bestätigt wurde die Stellvertretende Kreisvorsitzende Anna-Maria Scheitzen-eder aus Schnaitsee. Für Dominik Winklmeier, der aus schulischen Gründen nicht mehr angetreten war, wurde als Stellvertretende Vorsitzende Lara Treppner aus Engelsberg gewählt.

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Vorsitzender Josef Parzinger informierte über die Arbeit der Jusos im vergangenen Jahr. Die Wahlkämpfe hätten zwar viel Kraft und Zeit gekostet; es habe aber auch viel Spaß gemacht, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen und über Politik zu diskutieren. Dies wolle man auch außerhalb der Wahlkämpfe weiterführen, um die aktuellen Anliegen der Menschen in direkten Gesprächen erörtern zu können.

Leider seien die Wahlen dann klar verloren gegangen. Aufgabe der Jusos müsse es vor allem sein, die gelungenen Punkte im Koalitionsvertrag, wie beispielsweise den Mindestlohn oder die Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren, mit Nachdruck einzufordern, so Parzinger. Außerdem habe man sich im letzten Jahr auch besonders mit regionalen Themen auseinandergesetzt. Hier betonte er insbesondere die Olympiabewerbung Münchens, gegen die sich die Jusos mehrheitlich ausgesprochen haben.

Stellvertretender Landrat Sepp Konhäuser ging auf die Aufgaben in der Landkreispolitik ein. Als besonderen Schwerpunkt sprach er dabei den Bereich Bildung an. Beim Ausblick auf das kommende Jahr wurde deutlich, dass die Jusos nach den Kommunalwahlen nicht nachlassen, und sich weiterhin verstärkt in regionale aber auch überregionale Themen einbringen wollen.