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Josef Lieb als Fischerkönig ausgezeichnet

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Sportwart Udo Schwarz (von links) zeichnete bei der Jahreshauptversammlung des Sportanglerbunds Waging am See den Zweitplatzierten  beim  Königsfischen,  Jörn Schmidt,  und Fischerkönig  Josef  Lieb  aus. Auch Vorsitzender Alexander Garnweitner gratulierte ihnen. (Foto: Zehentner)

Waging am See. »Die Arbeit, die in diesem Verein getan wird, auch im Bereich der Jugend, ist eine große Leistung«, meinte der Vorsitzende Alexander Garnweitner bei der Jahreshauptversammlung des Sportanglerbunds Waging am See. Josef Lieb wurde dabei als Fischerkönig ausgezeichnet sowie Jörn Schmidt, der den zweiten Platz beim Königsfischen belegte. Zum neuen Schriftführer wurde Florian Gillitz gewählt, zum neuen Gewässerwart Alfons Retzer.


Garnweitner sagte, es sei enorm, was von den Leitern der Jugend weitergegeben werde. »Die Jugend ist unsere Zukunft«. Auch das familiäre Klima im Verein sei eine tolle Sache. Zum Fischen selbst meinte er, es werde darauf geachtet, dass jeder gefangene Fisch auch verwertet werde. Außerdem versuche man, mit Säuberungsaktionen in und um die Gewässer die Natur sauber zu halten.

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Hochwasser betraf vor allem die Altgewässer

In seinem Rückblick berichtete Garnweitner über die Schäden, die das Hochwasser angerichtet hat. Besonders die Altgewässer seien sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit Teilausbaggerungen wurde verhindert, dass Fische im Winter erfrieren hätten müssen, da es stellenweise zu Verlandungen gekommen war. Die erste Steckerlfischveranstaltung sei eher mäßig gut gelaufen, dafür aber die zweite Veranstaltung: »Die Fische wurden uns quasi aus den Händen gerissen«.

Jugendwart Günter Obst berichtete über die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen des Vereins. Schonmaße und Schonzeiten wurden gelehrt und der Dobelbach wurde gereinigt. Besonders die Achen-Begehung habe den Kindern viel Spaß gemacht und auch das Aalfischen war ein großer Erfolg. Obst lobte das tadellose Benehmen seiner Nachwuchsgruppe.

Gewässerwart Gerhard Bachmaier berichtete über zehn Einsätze mit 387 Arbeitsstunden, beispielsweise bei der Achenreinigung und beim Steg-Auf- und Abbau. Es seien immer genügend Leute da gewesen, allerdings wären bei schwereren Arbeiten wie dem Stegabbau noch mehr Helfer notwendig gewesen. Die Schonzeit des Zanders sei nun bis 31. Mai, der Dobelbach werde im Juli gesperrt.

Sportwart Udo Schwarz erinnerte an Veranstaltungs-Teilnahmen, etwa am Rutencup, beim Anfischen in der Götzinger Ache, beim Eitelcup oder dem Königsfischen. Den Kassenbericht erstattete Thomas Sporn.

Bürgermeister Herbert Häusl lobte die Arbeiten für die Öffentlichkeit wie Bachreinigungen. Dies sei auch ein Teil der Seebereinigung. Es freue ihn zu hören, dass die Jugend bei den Fischern so brav sei. Ein solcher Verein fördere die Gemeinschaft. »Ich hoffe, dieses Jahr ist ein Jahr ohne Hochwasser«, sagte er, obwohl Waging nicht ganz so stark betroffen gewesen sei wie andere Regionen.

In den Vereinsausschuss wurden Günter Haupt, Franz Rehrl, Andreas Schönhuber, Sieglinde Schöberl, Robert Portenkirchner, Georg Kraller und Herbert Lechner sowie als Ersatz Robert Lechner gewählt. Da Katharina Cermak ihr Amt als Schriftführerin aus beruflichen Gründen niederlegen musste, wurde Florian Gillitz einstimmig als Nachfolger gewählt. Ebenfalls neu gewählt wurde als zusätzlicher dritter Gewässerwart Alfons Retzer.

Bei Wünsche und Anträge wurde gefragt, ob man denn nicht das Wurmfischen im Dobelbach und vor allem in den Gumpen aufhören wolle. Es wäre an der Zeit, dass der Verein einen Schritt vorwärts gehe. Ehrenvorstand Joachim Obst meinte dazu, dass es hier um den Fisch gehe. Man müsse zeitgemäß werden, noch dazu, wo der Dobelbach ein Salmoniden-Gewässer sei. Weiter wurde darauf hingewiesen, dass durch das Hochwasser Hechte in den Dobelbach gekommen seien, die da nicht hingehörten. Auch wurde vor den Biberlöchern bei den Straßen gewarnt, da diese zum Teil sehr tief seien und große Verletzungsgefahr bergen würden.

Bei den Ehrungen wurden treue Mitglieder ausgezeichnet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Herbert Lechner, Joachim Obst, Robert Portenkirchner, Franz Rehrl und Franz Walter ausgezeichnet, für 30 Jahre Claudia Babl, Johann Huber, Ludwig Mayer, Josef Zehentner und Mathias Zehentner, für 40 Jahre Erwin Dietl und Josef Moll. kmz