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Josef Gehmacher tritt für die CSU bei der Wahl an

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Bergens CSU-Ortsvorsitzender, Thomas Rodler (links) war einer der Ersten, der Josef Gehmacher zur Aufstellung gratulierte und ihm beste Zusammenarbeit zusicherte. (Foto: Humm)

Bergen. Der Wahlkampf in Bergen ist eröffnet: Als Bürgermeisterkandidat für die Wahl am 9. November wählten die Mitglieder der CSU und der Bergener Bürgerunion bei der Aufstellungsversammlung einstimmig den 43-jährigen Josef Gehmacher.


Gehmacher freute sich über den großen Vertrauensbeweis. Er betonte die Notwendigkeit der noch heuer anstehenden Bürgermeisterwahl, da der am 16. März gewählte Erste Bürgermeister, Josef Schweiger (SPD), aus gesundheitlichen Gründen dieses Amt nicht mehr ausführen konnte.

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Gehmacher erinnerte, dass er bereits bei der Kommunalwahl im März für das Amt des Bürgermeisters kandidiert hatte, und begründete seinen erneuten Antritt als jetziger Bürgermeisterkandidat. »Viele Bürger haben mich darauf angesprochen doch zu kandidieren und mich immer wieder motiviert. Vor allem die Mitglieder der CSU meinten, ich wäre der richtige Mann dafür«, sagte Gehmacher.

Nach seinen Worten ließ er sich nicht lange betteln, da er mit Herzblut Kommunalpolitiker sei und auf eine langjährige politische Erfahrung zurückblicken könne. Seit 2002 ist er Mitglied des Bergener Gemeinderats, 2003 wurde er als Fraktionsvorsitzender bestellt und von 2002 bis 2008 war er Zweiter Bürgermeister.

»Ich habe in enger Zusammenarbeit mit meiner Fraktion, somit über viele Jahre, die positive Entwicklung der Gemeinde mitgeprägt«, sagte Gehmacher. Er werde ein »Bürgermeister für alle« sein, den offenen Dialog suchen, das bereits Erreichte aufbauen, die Anforderungen der Gegenwart meistern und mit Vernunft und Augenmaß die Zukunft Bergens zielstrebig gestalten.

Der Bürgermeisterkandidat ging auf anstehende und laufende Vorhaben in der Gemeinde ein, die verstärkt vorangetrieben werden müssten. Sehr wichtig seien die Fortführung der Pläne zur Sanierung der Kläranlage und der Hochwasserschutz.

Gehmacher nahm auch Stellung zum Bau des Nettomarkts an der Staudacher Straße: Die Planungen dafür seien abgeschlossen und nach seinem Wissen müsste der Markt Ende April 2015 den Betrieb aufnehmen.

Landtagsabgeordneter Klaus Steiner, der als Wahlleiter fungierte, sprach anschließend über die Bildungspolitik, das Asylrecht und über die Autobahn München-Salzburg.

Steiner setzte sich für die Beibehaltung des mehrgliedrigen Schulsystems ein, sprach sich für die Aufnahme von politisch Verfolgten und Bürgerkriegsflüchtlingen auf befristete Zeit aus und bedauerte, dass der Menschenhandel immer mehr ein lukratives Geschäft werde. Weiter sagte er, dass die Wirtschaft, vor allem in der Region Ostbayern den baldigen Ausbau der A8 vehement fordern werde. OH