weather-image
20°

Johannes Hillebrand bleibt Vorsitzender

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die frisch gewählte Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins besteht aus (von links) Marion Baumgartner, Toni Gstatter, Johannes Stief, Georg Hollweger, Johannes Hillebrand, Hans Holzner, Thomas Baumgartner und Michael Mayer. Nicht auf dem Bild: Kassier Stefan Huber.

Ruhpolding. Positive Bilanz zog der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ruhpolding, Johannes Hillebrand, bei der Jahreshauptversammlung. Die SPD Ruhpolding hat derzeit 47 Mitglieder, darunter 14 Frauen.


Thomas Baumgartner berichtete über so genannte »Bike-Parks« für Bergradler, die es andernorts bereits in Skigebieten mit Liftunterstützung gebe. Ein solches Gelände könne auch am Unternberg umgesetzt werden. In Gesprächen mit dem Gemeinderat, der Jungen Union und der Vereinigung Ruhpoldinger Bürger habe man ein entsprechendes Konzept bereits erörtert. Als Nächstes solle es einen Ortstermin mit allen Beteiligten geben.

Anzeige

Beim Punkt Medienpräsenz verwies Hillebrand unter anderem auf die 1143 Aufrufe auf den beiden Internetseiten zum »Hoteldorf Zell«. Das Interesse an diesem Großprojekt sei nach wie vor hoch. Zum Abschluss seines Rechenschaftsberichtes würdigte Hillebrand unter anderem Schriftführerin und Webmaster Marion Baumgartner und Nik Lechner für dessen Arbeit als Vertreter der Arbeitsgruppe 60 plus. Darüber hinaus blickte er auf die Verleihung der Ruhpoldinger Bürgermedaille an Gerhard Hallweger zurück. Erich Finkenzeller erhielt die Ruhpoldinger Ehrenamtsmedaille überreicht.

Bei den Wahlen wurde Johannes Hillebrand als Vorsitzender bestätigt. Thomas Baumgartner wurde zum stellvertretenden Vorstand gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Schriftführerin Marion Baumgartner und Kassier Stefan Huber. Anton Gstatter, Georg Hollweger, Hans Holzner und Johannes Stief bilden gemeinsam die erweiterte Vorstandschaft, zu diesem Kreis gehören kraft Amtes automatisch auch die SPD-Gemeinderäte. Revisoren bleiben Franz Haselwarter und Eric zur Wiederwahl.

Zu guter Letzt gab Bürgermeister Claus Pichler einen kurzen Einblick in die Haushaltslage des Landkreises. Die Finanzlage sei aufgrund der Gewerbesteuern stabil, allerdings würden sehr hohe Ausgaben für die Bildung nötig. Begleitet werde dies von einer ständigen Kostensteigerung für den Sozialbereich und die Jugendhilfe. Ein weiteres Problem sei der Brandschutz. Die gesetzlichen Auflagen seien extrem gestiegen, was höhere Kosten zur Folge habe. Ergänzend dazu gab Hillebrand bekannt, dass nach harten Diskussionen der Nachtraghaushalt beschlossen wurde. Michael Mayer berichtete zum Thema »Energie«, dass im Landkreis 150 Windräder möglich wären. Allerdings müssten auch die Windverhältnisse geprüft werden. Für die Nutzung der Wasserkraft gebe es Möglichkeiten an der Salzach, allerdings seien hier Verbauungen notwendig. Nur bedingt machbar seien hingegen Photovoltaikanlagen. Generell müsse man bei der Ausschöpfung der Möglichkeiten alles in Erwägung ziehen, damit man vorwärts komme.

Seit Claus Pichler Bürgermeister ist, wurden 52 Millionen Euro investiert, unter anderem für den Bau des Tunnels der Ortskern-Umfahrung, für die Chiemgau-Arena und der Schulsanierung. Diesbezüglich stellte Hillebrand klar, dass der Schuldenstand zwar entsprechend hoch sei. Man habe aber nachhaltige Werte geschaffen. Ein Schuldenabbau in den kommenden Jahren sei zwar möglich, jedoch nur unter Verzicht auf größere Maßnahmen. Ferner wünschte sich Hillebrand eine baldige Einigung bezüglich der Neuschaffung des Ruhpoldinger Familienmodells, um eine Ansiedlung von Familien zu ermöglichen. Eine weitere Herausforderung sei der Bahnhof. Dieser müsse sich wieder zum Aushängeschild entwickeln, so Hillebrand. jsb