weather-image
34°

Jesu Leid »für ein paar Silberlinge«

0.0
0.0
Bildtext einblenden
»Für ein paar Silberlinge« heißt das Passionsspiel, das der Chiemgau-Alpenverband an drei Terminen in Marquartstein, München und Übersee aufführt.

Übersee – Mit dem Passionsspiel »Für ein paar Silberlinge« von Autor Sepp Kriechhammer brachte der Chiemgau-Alpenverband bereits vor zwei Jahren die Leidensgeschichte von Jesus auf die Bühne. Die Aufführung in der Kirche von Übersee war ein voller Erfolg. Heuer wird es dreimal aufgeführt.


Spieler und Musikanten aus den Reihen der Gauvorstandschaft und der 23 Trachtenvereine des Chiemgau-Alpenverbands erinnern dabei an die Zeit vor rund 2000 Jahren, als Judas für seinen Verrat an Jesus 30 Silberlinge bekam. Die Aufführung ist ein musikalisch begleitetes Szenentheater, in dem die letzten Begleiter des verratenen Gottessohns die Zuschauer an ihren Gedanken und Gewissensbissen teilhaben lassen. Die 30 Silberlinge, die Judas bekam, hätten damals für den Kauf eines Esels gereicht. Die Hohepriester kauften davon aber wohl später einen Acker, dessen Erlös, der »Judas-Lohn«, am Gründonnerstag ausbezahlt wurde.

Anzeige

Heuer wird das Passionsspiel dreimal aufgeführt: am Freitag, 23. März, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Marquartstein, am Sonntag, 25. März, um 17 Uhr in der Pfarrkirche »St. Maximilian« im Glockenbachviertel in München und am Dienstag, 27. März, um 19 Uhr in der Kirche von Übersee. Am Passionsspiel wirken als musikalische Gestalter mit die Laubensteiner Bläser, der Laurenzi-Dreigesang, Moritz Demer an der Harfe, Thomas Hiendl mit der Ziach und Udo Brandes an der Orgel. Organisatorischer Leiter ist Andreas Hilger aus Rottau, Lambert Huber aus Wildenwart ist Regisseur. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf bei Trachten Hofer in Grassau unter der Telefonnummer 08641/24 05.