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JeKi-Konzert beendete das Schuljahr

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Mit einem Großen JeKi-Konzert beendeten die Musikschüler im k1 das Schuljahr. (Foto: Roth)

Traunreut. Begeistert applaudierten die Rektoren Gunther Kahnert und Arno Rausch den über 150 JeKi-Kinder am Ende des JeKi-Konzertes: »Musik ist ein fundamental wichtiges Fach in der Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Kindes. Beim Spielen wird mit Freude und großem Engagement die wichtige Konzentrationsfähigkeit aber auch das Sozialverhalten in der Gruppe entwickelt«, meinten die beiden Pädagogen übereinstimmend. Die Abkürzung JeKi steht für das Projekt »Jedem Kind ein Instrument«.


Zuvor hatten die Lehrer der Sing- und Musikschule Traunwalchen mit den JeKi-Schülern ein äußerst abwechslungsreiches einstündiges Konzert gegeben: Die JeKi-Kinder des 1. Jahrganges eröffneten das Konzert unter der Leitung von    Elisabeth Bäuml und Manfred Berger. Als 50-köpfige Gruppe tanzten und sangen sie die Krebspolka und das Rehragout.

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Anschließend bildeten die 40 Schüler des 2. JeKi-Jahrganges das »Beginner-Orchester« auf der Bühne: Bereits in ihrem ersten Instrumentaljahr spielten sie auf Gitarre, Violine, Akkordeon, Saxofon und Trompete fünf Orchesterstücke. Jedes Musikstück wurde von den Musikschullehrern speziell für das Orchester arrangiert. Damit entsprachen Noten und Rhythmus dem Niveau der Schüler und die JeKi-Schüler konnten auf souveräne Weise die Ennstaler Polka, ein feines Mozart Menuett, das bekannte Old Mac Donald und schließlich die Symphonie mit dem Paukenschlag spielen. Alle JeKi-Kinder spielten erstmals im Orchester und mussten hier vor allem schnell lernen, nach den Bewegungen und Vorgaben der Dirigentin Brigitte Brüderl zu spielen.

Die mehr als 60 JeKi-Kinder des 2. und 3. Jahrganges formten zusammen das Junioren-Orchester. Hier gestalteten die Musikschullehrer die Spielstücke schon anspruchsvoller. Zum Pumuckl-Lied sangen beispielsweise die Kinder des 1.   Jahrganges den Liedtext. Im Stück Nonesuch wurde ein Trommelteil eingefügt. Und Dirigent Bertram Weihs ließ das Orchester im Stück Kalinka immer schneller und schneller spielen.

Als Höhepunkt tanzten Musikschullehrer und Ehrengäste samt Bürgermeister Franz Parzinger und den Rektoren und Lehrern der Grundschulen zum bekannten Lied Hava Nagila durch den überfüllten großen Saal. Ein Konzert, bei dem der Funke sprichwörtlich auf das Publikum hinübersprang und das in einem finalen Riesenapplaus der begeisterten Zuhörer mündete.